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Ostprignitz-Ruppin A10 und A24: Neubau beginnt im März
Lokales Ostprignitz-Ruppin A10 und A24: Neubau beginnt im März
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12:50 11.03.2018
Bevor der Straßenbau beginnt, müssen Brücken verstärkt oder erneuert werden. Die Bäume an der Strecke sind schon gefällt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Im März sollen die Arbeiten für den Neubau der Autobahnen A 24 und A 10 zwischen Neuruppin und dem Dreieck Pankow beginnen. In den ersten Woche werden Autofahrer davon wohl wenig mitbekommen. Mit ersten Behinderungen müssen sie ab dem Sommer rechnen. Später wird es dann richtig eng.

Ganz exakte Daten nennt Michael Zarth von der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft (Deges) in Berlin noch nicht. Langsam wird das Bild aber klarer.

Im Dezember hatte der Bund entschieden, dass ein Konsortium um den niederländischen Baukonzern BAM und die österreichische Firma Habau den Zuschlag für den Neubau der rund 60 Kilometer langen Autobahnstrecke bekommt. Sie sollen den Bau finanzieren, durchführen und die Autobahn 30 Jahre lang in Betrieb halten. Dafür zahlt der Bund eine Art Miete.

Private Investoren übernehmen die Verantwortung ab 1. März

Laut Vertrag werden die Investoren am 1. März die Verantwortung für den Autobahnabschnitt übernehmen. „Unmittelbar danach beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau“, sagt Michael Zarth von der Deges. Die Tochterfirma des Bundes und der Länder betreut das Bauvorhaben für den Staat. Seit dem Herbst sind Unternehmen im Auftrag der Deges dabei, entlang der Strecke alle Bäume zu fällen. Das muss bis Ende Februar passiert sein.

Vier Jahre Bauzeit

Von 2018 bis 2022 soll die Autobahn zwischen Neuruppin und Dreieck Pankow fast komplett neu gebaut werden.

Geplant ist, den nördliche Berliner Ring auf drei Fahrspuren plus Seitenstreifen pro Richtung zu erweitern.

Die A 24 bis Neuruppin wird mit zwei Spuren pro Richtung neu gebaut. Der Seitenstreifen wird als mögliche dritte Spur nur etwas breiter.

Die Investoren lassen danach auf eigene Kosten die Baumstümpfe roden. Bevor die Autobahn verbreitert werden kann, müssen außerdem noch etliche Leitungen verlegt werden. Auch dafür sind die Investoren zuständig. Unter anderem verläuft entlang der Autobahn ein Hochleistungsdatenkabel zwischen Hamburg und Berlin.

Ab Juni lassen sie dann mehrere Brücke verstärken, über die die Autobahn läuft. Das ist nötig, weil während der Bauzeit diese Brücken viel stärker belastet werden; dann wird jeweils eine Fahrtrichtung gesperrt und sämtliche Fahrzeug rollen in beide Richtigen über eine Autobahnhälfte.

Ortsdurchfahrt von Tarmow wird ab Mai gesperrt

Auch die eigentlichen Bauarbeiten „an der Strecke“ werden noch in diesem Jahr starten, sagt Zarth. Einen Termin kennt aber auch die Deges bisher nicht. Die privaten Bauherren sind mit Informationen noch sehr zurückhaltend. „Zu aktuellen Vorhaben“ äußere man sich generell nicht, heißt es aus der Unternehmenszentrale der BAM auf MAZ-Nachfrage lediglich.

Auch der Landesstraßenbetrieb Brandenburg wartet bisher vergeblich. Ab Mai lässt er die Ortsdurchfahrt von Tarmow ausbauen. Die Strecke zwischen Fehrbellin und Kremmen ist dann bis zum Frühjahr 2019 gesperrt. Für Autofahrer bedeutet das weite Umwege. Frank Schmidt vom Landesbetrieb würde deshalb gern wissen, ob die Autobahnauffahrt in Fehrbellin weiter benutzbar ist. Da die A 24 komplett neu gebaut wird, könnte das ein Problem werden. Konkret wissen das derzeit wohl nur die Investoren.

Von Reyk Grunow

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