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Autopanne im Wald: Senioren treten Marsch an

Wittstock Autopanne im Wald: Senioren treten Marsch an

Was einem Wittstocker Ehepaar im Wald passierte, hätte auch der Anfang einer Horrorgeschichte sein können. Die 81-Jährige und ihr 82-jähriger Mann bleiben in der Wittstocker Heide im morastigen Sumpf stecken. Es geht weder vorwärts noch zurück, das Handy hat keinen Empfang. Die zwei handeln mutig: Sie beschließen sich zu trennen. Zu Fuß wollen sie Hilfe holen.

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Hannelore und Helmut Krieglstein blieben in der Wittstocker Heide im Schlamm stecken.

Quelle: Lars Sittig

Wittstock. Auf einer Spazierfahrt durch die Wittstocker Heide blieben Hannelore und Helmut Krieglstein aus der Dossestadt plötzlich in einer morastigen Wasserrinne stecken, die sich über den ganzen Weg entlang zog. Sie kamen weder vorwärts noch rückwärts heraus. So machten sie sich auf den Weg, Hilfe zu holen: der 82-Jährige in die eine und seine ein Jahr jüngere Ehefrau in die andere Richtung.

Das Handy der Retterin hatte keinen Empfang

Nach etwa drei Kilometern erschien die Retterin in der Not in Gestalt einer jungen Frau mit zwei Kindern, die eine Fahrradtour machten. Sie versuchte gleich, mit dem Handy Hilfe zu holen, aber es gab im Wald keinen Empfang. Die Frau radelte zurück nach Alt Daber, um Hilfe zu holen. Sie fuhr zu Alwin Peter, bei dem die beiden Senioren zuvor Kaffee getrunken und Kuchen gegessen hatten.

Mit Abschleppseil aus dem Dreck gezogen

Der Inhaber der gleichnamigen Fahrschule in Alt Daber kam mit einem Auto, legte das Abschleppseil an den Wagen der Senioren und zog „uns aus dem sprichwörtlichen Dreck“, sagte Hannelore Krieglstein.

Die Senioren erfuhren später, dass die hilfsbereite Frau aus Berlinchen kommt und in der Polizeidienststelle in Neuruppin arbeitet. „Beiden Rettern möchten wir auf diesem Weg unseren herzlichen Dank aussprechen.“, so Hannelore und Helmut Krieglstein. Inzwischen haben sie den Schreck überwunden und sind froh, dass es so hilfsbereite Menschen gibt. Zumal „wir beide ja auch nicht mehr so gut zu Fuß sind“, berichtet Hannelore Krieglstein.

Von Dirk Klauke

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