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Azubis arbeiten an der Kirche

Goldbeck Azubis arbeiten an der Kirche

Angehende Maurer und Hochbaufacharbeiter vom Oberstufenzentrum 2 aus Eberswalde arbeiteten in dieser Woche am Gotteshaus in Goldbeck. Die jungen Handwerker versahen unter anderem die Innenwände mit Lehmputz und besserten Fugen an der Fassade aus.

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Die Kirche in Goldbeck.

Quelle: Björn Wagener

Goldbeck. Am Freitag endet der Einsatz von sechs Jugendlichen an der Kirche in Goldbeck. Sie alle sind angehende Maurer und Hochbaufacharbeiter des ersten und zweiten Lehrjahres und kommen vom Oberstufenzentrum II (OSZ) in Eberswalde (Barnim). Eine Woche lang widmeten sie sich dem kleinen Gotteshaus. Dabei ging es vor allem darum, die Innenwände dort mit Lehmputz zu versehen, wo das ursprüngliche Material bereits locker geworden oder abgefallen war sowie die Fugen an den Außenwänden der Kirche auszubessern. Außerdem entstand eine kleine Pflasterfläche vor dem Gebäude, und der Dachkasten wurde abgeschliffen und Leinölfarbe aufgetragen.

Erfahrungen mit Lehmputz sammeln

„Die Jugendlichen können hier Erfahrungen im Umgang mit Lehmputz sammeln“, sagt Beate Purr, Berufsschullehrerin für Bautechnik, die die jungen Leute im Alter zwischen 16 und 27 Jahren anleitet. Die rechte Innenwand der Kirche wurde bereits vor einigen Jahren bei einem ähnlichen Einsatz mit Lehmputz ausgebessert. „Sonst arbeiten die Auszubildenden meist mit Kalk-Zement- oder Zement-Mörtel, der viel schneller anzieht“, sagt Beate Purr. Sie ist froh, dem Handwerkernachwuchs auf diese Weise Gelegenheit zu geben, sich mit nachhaltigem Bauen und Lehmputz zu beschäftigen. Dazu gehörte auch, zuvor Schilfmatten als haftenden Untergrund an den Fachwerkbalken zu befestigen. In dieser Woche wurde jedoch nur der Unterputz aufgetragen. Den Feinschliff bekomme die Oberfläche erst in einigen Wochen, wenn alles durchgetrocknet ist. Begleitet werde der gesamte Einsatz auch von einem Denkmalpfleger.

Angebot kommt gut an

Das OSZ II in Eberswalde arbeitet dabei eng mit der örtlichen Kirchengemeinde zusammen, die das nötige Material zur Verfügung stelle, wie Beate Purr sagt. Die Entscheidung, ob sich die Schüler an dem Projekt beteiligen, habe sie ihnen selbst überlassen. Doch das Angebot komme gut an. Außer in Goldbeck gebe es noch acht weitere Auszubildende aus Eberswalde, die in Flecken Zechlin einen Brotbackofen bauen. Sie alle gehören dem gleichen Projekt an und sind auch gemeinsam in der dortigen Jugendbildungsstätte untergebracht.

Beate Purr möchte das Projekt auch in Zukunft weiterführen und hofft, dass das in Zusammenarbeit mit der DGB-Jugendbildungsstätte auch möglich sein wird.

Von Björn Wagener

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