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Ostprignitz-Ruppin B 122-Ausbau beginnt nach den Sommerferien
Lokales Ostprignitz-Ruppin B 122-Ausbau beginnt nach den Sommerferien
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00:17 07.08.2016
Schon 2015 war an der B122 in Zechlinerhütte gebaut worden. Quelle: Peter Geisler,
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Zechlinerhütte

Nach den Urlaubern kommen die Straßenbauer. Voraussichtlich Ende September beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum Ausbau der B 122 in Zechlinerhütte. Einen konkreten Termin kann Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen noch nicht nennen. Sicher ist aber: Die Straßenbauer errichten zunächst eine Baustraße, die vom Ortseingang aus Rheinsberg bis zur Waldstraße führt. Der eigentliche Ausbau der Bundesstraße beginnt dann erst im kommenden Jahr. „In Abhängigkeit von der Witterung.“

Die jetzigen Pläne sehen vor, dass der erste Bauabschnitt, der vom Ortseingang bis zur Kreisstraße nach Luhme führt, noch bis zu den Sommerferien 2017 bewältigt sein soll. Denn zweiten Bauabschnitt sollen die Straßenbauer im Anschluss anpacken. „Ende nächsten Jahres sind wir dann durch.“

Die Straße muss komplett erneuert werden

Rund 1,7 Millionen Euro sind für das Projekt eingeplant. Die Straßenbauer müssen die B 122 auf einer Länge von 1300 Meter komplett erneuern. Als im vergangenen Jahr neue Kanäle verlegt wurden, war aufgefallen, dass die Straße in ihrem Aufbau ein einziges Flickwerk ist. Pflaster und verschieden starke Schwarzdecken wechseln sich ab. „Jede Generation hat da mal mitgebaut“, sagt Schmidt. Ungewöhnlich ist das nicht. Für die Straßenbauer aber bedeutet das: Sie müssen bis zu 60 Zentimeter tief graben.

Noch ist unklar, ob Zechlinerhütte einen Fußgängerüberweg an der Bushaltestelle bekommt. Schmidt kündigte an, dass der Landesbetrieb Straßenwesen einen Antrag auf einen Fußgängerüberweg stellen wird. Entscheiden müsste jedoch der Kreis.

Klar ist inzwischen, dass das Pumpwerk für das Regenwasser an der Winkelstraße stehen wird. Im Ort war Kritik an dieser Stelle laut geworden – im Falle einer Havarie würden dort Häuser unter Wasser stehen, hieß es. Schmidt verteidigte jedoch den Standort. „Es geht nicht anderes“, sagte er. „Das Pumpwerk muss nun mal an der tiefsten Stelle stehen.“

Erleichterung über Baubeginn nach den Sommerferien

Im vergangenen Jahr hatte der Servicebetrieb Rheinsberg an der B 122 in Zechlinerhütte neue Kanäle und Druckleitungen gelegt. Verwirrende Schilder hatten Touristen während der Bauarbeiten davon abgehalten in den Ferienort zu fahren – in den Cafés blieben Tische leer. Die Ortsvorsteherin Dörte Gustmann und auch Gastronomen reagierten erleichtert, als der Landesbetrieb Straßenwesen im vergangenen Winter ankündigte, mit dem Ausbau der B 122 erst nach den Sommerferien zu beginnen. Bauarbeiten in zwei aufeinanderfolgenden Sommern blieben Zechlinerhütte damit erspart. „Wir sind uns der Sensibilität des Themas sehr bewusst“, sagt Schmidt.

Von Frauke Herweg

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