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Baby-Kamel in Wittstock geboren

Neues Leben zum Saisonstart Baby-Kamel in Wittstock geboren

Wie soll das kleine Kamel heißen? Die Wittstocker können von heute an bis Donnerstag Namensvorschläge machen. Dann wird es getauft. Seine Mutter „Dawika“ kam vor sechs Jahren ebenso zu ihrem Namen. Auch sie wurde damals pünktlich zum Saisonstart geboren.

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Zirkus-Mitarbeiter Stefan mit dem Baby-Kamel, im Hintergrund Mutter Dawika.

Quelle: fotos (2): Björn Wagener

Wittstock. Ein kleiner Kamel-Hengst hat in Wittstock das Licht der Welt erblickt. Er wurde am 2. März im Zirkus Humberto geboren – da wog er 35 Kilogramm.

Der Start ins Leben war für das Kleine nicht ganz einfach. Zwar sei die Geburt problemlos verlaufen, aber die Mutter hatte ihr Junges zunächst nicht angenommen, „wahrscheinlich, weil es ihr die Geburtsschmerzen zugefügt hatte“, vermutet Gino Ortmann vom Zirkus.

Jetzt klappt das Trinken bei Mama

Für die Humberto-Crew hieß das: Das Baby musste alle zwei Stunden von einem Mitarbeiter an die Mutter angelegt werden – vier Tage lang. „Das war natürlich ein hoher Aufwand, gerade, wo wir mit dem Zeltaufbau und den Vorbereitungen auf den Start in die neue Saison ohnehin schon viel zu tun haben.“ Aber das sei jetzt überwunden. Seit dem fünften Lebenstag des Mini-Kamels klappt das Trinken bei der Mama. Die heißt übrigens „Dawika“ und kam vor sechs Jahren, ganz so wie das Baby-Kamel – ebenfalls pünktlich zum Saison-Start in Wittstock – auf die Welt. Die Erinnerung daran trägt Dawika im Namen. Denn er ist eine Abkürzung, die für „Das-Wittstock-Kamel“ steht. Ausgedacht hatten ihn sich Wittstocker.

Und genau so soll es auch diesmal wieder laufen. „Die Wittstocker sind aufgerufen, dem kleinen Kamel einen Namen zu geben“, sagt Gino Ortmann. Von heute an bis Donnerstag, 14 Uhr, ist Zeit dazu.

Am Donnerstag ist die Taufe

Wer eine Idee hat, wie der Vierbeiner künftig gerufen werden soll, kann seinen Vorschlag aufschreiben und den Zettel in einen Kasten einwerfen, der am Kassenwagen am Eingang des Zirkus’ aufgestellt wird, so Ortmann. Getauft werde das kleine Kamel dann am Donnerstag, wenn der Zirkus ab 16 Uhr mit einem Familientag in die neue Spiel-Saison startet. „Wer möchte, kann sich in der Pause dann auch gern mit dem Kamel fotografieren lassen“, sagt Gino Ortmann.


Die neue Exotengruppe mit vier verschiedenen Rinderarten

Die neue Exotengruppe mit vier verschiedenen Rinderarten.

Quelle: Björn Wagener

Am Freitag beginnt die Vorstellung ebenfalls um 16 Uhr; am Samstag können die Besucher die Humbertos ab 15 und 18 Uhr erleben – und am Sonntag ab 14 Uhr. Danach muss das Zelt bereits wieder abgebaut werden, um rechtzeitig zum nächsten Spielort zu gelangen. Rund 40 Auftrittsorte wird der Zirkus in den kommenden Monaten anfahren, sagt Gino Ortmann. Das Programm beinhalte in diesem Jahr einige tierische Neuheiten. Dazu zähle zum Beispiel eine Exotengruppe. Sie besteht aus einem Ungarischen Steppenrind, einem Watussi, einem afrikanischen Wasserbüffel und einem Banteng-Rind. Gerade letzteres sei nur selten in einem Zirkus zu sehen. Vor allem der Umgang mit dem Wasserbüffel verlange dem Dompteur einiges ab, da sich das kapitale Tier nicht so einfach führen lasse. Und Kinder werden sich wohl sehr über die neue Pony-Nummer freuen, die erstmals im Programm zu sehen sein wird.

Von Björn Wagener

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