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Ostprignitz-Ruppin Babyboom in den Ruppiner Kliniken hält an
Lokales Ostprignitz-Ruppin Babyboom in den Ruppiner Kliniken hält an
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00:17 04.07.2016
Neun Zwillingspärchen kamen seit Januar im Neuruppiner Krankenhaus zur Welt. Quelle: DPA
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Neuruppin

Der kleine Babyboom in den Ruppiner Kliniken hält an: Im ersten Halbjahr erblickten im Neuruppiner Krankenhaus bereits 389 Kinder das Licht der Welt, 189 Mädchen und 200 Jungen. „Das ist eine schöne Entwicklung“, sagte am Freitag Kliniksprecherin Verena Clasen. Sie freute sich besonders über die neun Zwillingsgeburten, die es von Januar bis Juni in den Kliniken gegeben hat. „So viele Zwillingsgeburten hatten wir sonst nicht mal in jedem Jahr.“

2015 hatten die Ärzte und Hebammen in Neuruppin 14 Zwillingspärchen bei ihrem Weg ins Leben helfen können. Ein Jahr zuvor gab es elf Zwillingsgeburten, 2013 waren es zehn.

Sonst gibt es im Schnitt bis zu 180 Geburten je Quartal

Clasen warnte davor, schon jetzt davon auszugehen, dass der bisherige Nachwende-Rekord aus dem Jahr 2012 von 768 Geburten in Neuruppin angesichts des kleinen Booms am Jahresende gebrochen wird. „Es gibt keine verlässliche Prognose, wie viele Kinder in diesem Jahr bei uns geboren werden.“ Das zeigt sich allein daran, dass die Zahl der Geburten im zweiten Quartal mit 182 im erwarteten Rahmen liegt. Durchschnittlich erblicken pro Quartal 170 bis 180 neue Erdenbürger im Neuruppiner Krankenhaus das Licht der Welt. Diese Tendenz war zwischen Januar und März mit 207 Geburten deutlich übertroffen worden.

Ob sich diese Entwicklung im Laufe des Jahres wiederholen wird, ist völlig offen. Immerhin gab es in den Ruppiner Kliniken in den vergangenen Jahren schon mehrfach Quartale mit mehr als 200 Geburten, ohne dass ein neuer Nachwende-Rekord registriert werden konnte. Vielmehr bewegen sich die Geburtenzahlen im Neuruppiner Krankenhaus seit Jahren auf einem annähernd gleichen Niveau: 2013 wurden 761 Kinder geboren, 2014 waren es 757 und im vergangenen Jahr 759. Deutlich wird damit, dass die Mitarbeiter der Geburtsklinik in den drei Entbindungssälen nahezu täglich gut zu tun haben.

Kliniken bauen neues Mutter-Kind-Zentrum

Für die Hebammen, Schwestern und Ärzte der Geburtsklinik wird sich bald etwas ändern: Sie ziehen aus dem K-Haus aus. Denn zum Jahresende will das Krankenhaus ein Mutter-Kind-Zentrum eröffnen. Dieses entsteht seit November im denkmalgeschützten Haus S. Die Arbeiten liegen laut Sprecherin Clasen im Zeitplan. Rund 4,5 Millionen Euro investieren die Kliniken, damit es werdende Familien künftig noch komfortabler im Neuruppiner Krankenhaus haben. Dann soll die Frühgeborenenstation endlich Wand an Wand mit dem Kreißsaal untergebracht sein.

Zudem sollen im Mutter-Kind-Zentrum Mütter und Väter die Möglichkeit haben, für die Zeit des Klinikaufenthalts gemeinsam mit ihrem Kind ein extra Zimmer beziehen zu können. Dieses bietet einen Rückzugsraum für die Familie – und bei Bedarf zugleich eine schnelle medizinische Versorgung.

Schwere Jungs

Das schwerste Kind, das seit Januar in den Kliniken geboren wurde, war ein Junge. Er brachte unmittelbar nach seiner Entbindung stolze 4810 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: 2015 wog das schwerste Neugeborene 4930 Gramm, 2014 brachte es ein Wonneproppen sogar auf 5080 Gramm.

60 Zentimeter groß war das längste Kind, das seit Jahresbeginn in Neuruppin das Licht der Welt erblickte. 2015 reichten 58 Zentimeter, um der Größte unter den Kleinsten zu sein.

Von Andreas Vogel

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