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Babysöckchen als Willkommensgruß

Neuruppin Babysöckchen als Willkommensgruß

Seit mehreren Jahren strickt eine Frauengruppe Babysöckchen für das Netzwerk Gesunde Kinder. Diese werden den jungen Eltern bei der Anmeldung im Standesamt als Willkommensgruß überreicht. Als Dank lädt Bereichsleiterin Kornelia Rangnow jedes Jahr die unermüdlichen Handarbeiterinnen zum Waffelessen ein.

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Sie stricken für einen guten Zweck.

Quelle: Dagmar Simons

Neuruppin. 250 Paar Babyschühchen haben Susanne Köhler und ihre Mutter Erika Mahlmann bereits in diesem Jahr gestrickt. Die anderen Frauen sind nicht minder fleißig. Die Gruppe, die sich alle zwei Wochen in der Volkssolidarität trifft, strickt Babysöckchen für das Netzwerk Gesunde Kinder. Sie sind ein Willkommmensgruß für Neugeborene und werden den jungen Eltern beim Abholen der Geburtsurkunde mit einem Begrüßungsbrief unter anderen von Standesbeamtin Monika Beutler überreicht.

Waffeln als Dankeschön für unermüdliche Strickerinnen

Als Dankeschön für die ehrenamtliche Hilfe lädt Bereichsleiterin Kornelia Rangnow jährlich zum Waffelessen ein. Diesmal war auch Monika Beutler zu Gast. Für sie ist das Begrüßungsgeschenk für Neubürger eine „tolle Idee“. „Man zaubert den Leuten immer ein Lächeln ins Gesicht. Sie freuen sich sehr über das Geschenk“, sagt sie. Für dieses Jahr hat sie bereits 668  Kinder registriert. „Bis Jahresende rechnen wir mit 800 Geburten. Das sind erstmalig seit Jahren mehr Geburten als Sterbefälle“, sagt sie. Viel Vorrat an Babysöckchen hat sie nicht mehr. Doch die Damen sorgen für Nachschub. „Man schafft an einem Abend ein Paar“, sagt Ingrid Tripke. Für sie ist das Stricken, Entspannung. Im vergangenen Jahr kamen 450 Paar zusammen. Dieses Jahr werde die Zahl weit übertroffen, sagt Kornelia Rangnow.

Socken in jeder Größe werden gebraucht

Sobald es wieder früher dunkel wird, greifen die Frauen zum Strickzeug. Bei ihren Treffen tauschen sie sich aus, sammeln Ideen. Manchmal stricken sie auch für sich selbst, derzeit aber für den Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonnabend in der Klosterkirche. Dafür werden Socken aller Größen gebraucht. Deshalb freuen sich die Frauen immer über Wollspenden – damit ihnen die Arbeit nicht ausgeht und das Standesamt weiter Babysöckchen verteilen kann.

Von Dagmar Simons

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