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Bäume an Neuruppiner Kaserne im Weg

Eichen sollen nicht weichen Bäume an Neuruppiner Kaserne im Weg

Weil an den ehemaligen Neuruppiner Panzerkasernen Unterkünfte für Flüchtlinge gebaut werden, wollten die Bauarbeiter dort mindestens zwei stattliche Eichen fällen. doch der Landrat ist dagegen und will nun eine andere Lösung suchen.

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Einige Bäume stehen den Arbeiten für das Containerdorf im Wege.

Quelle: Foto: Andreas Vogel

Neuruppin. Unverhoffte Probleme gibt es beim Bau eines Containerdorfes für Flüchtlinge an der Panzerkaserne in Neuruppin. Mehrere Bäume stehen dabei ausgerechnet dort, wo Bauarbeiter Leitungen für die mobilen Flüchtlingsunterkünfte verlegen wollen. Gleichwohl sollen die Eichen stehen bleiben können. „Ich werde alles dafür tun, dass sie nicht gefällt werden“, versicherte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) beim Kreisausschuss.

Eigentlich sollten die Leitungen für die neuen Unterkünfte in einer bereits bestehenden Trasse untergebracht werden. Doch das geht nicht. „Diese Leitungs­trasse ist schon voll“, sagte Reinhardt. Deshalb hatte die Baufirma eine neue Trasse gesucht. Für diese müssten jedoch mindestens zwei stattliche Eichen gefällt werden. Das soll nun verhindert werden. Der Landkreis hat sich deshalb mit dem Baumschutzbeauftragten der Fontanestadt abgestimmt. Demnach sollen die Leitungen nun so verlegt werden, dass die Bäume nicht beeinträchtig werden. „Ich hoffe, dass das funktioniert“, sagt Ralf Reinhardt.

Für das Containerdorf war zuvor bereits in Abstimmung mit der Kreisstadt eine Kiefer gefällt worden. Gegen das drohende Fällen der Eichen hatten Anwohner und Schüler des benachbarten Oberstufenzentrums mit einer Unterschriftenliste protestiert.

In dem Containerdorf sollen ab dem Sommer bis zu 220 geflüchtete Menschen eine sichere Unterkunft finden. Weiterhin unklar ist, wie viele Flüchtlinge der Landkreis in diesem Jahr aufnehmen wird. Bisher geht die Verwaltung davon aus, dass es ähnlich viele werden wie 2015. Das wären knapp 1400. Deshalb baut der Kreis nicht nur das Containerdorf, sondern hat auch Wohnungen und Hotels als Unterkünfte gemietet. Seit dem viele Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge dicht gemacht haben, kommen jedoch kaum noch Asylbewerber ins Land.

Von Andreas Vogel

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