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Ostprignitz-Ruppin Bahn frei für die Innenstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bahn frei für die Innenstadt
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17:44 08.08.2014
Die Kinder der Kita "Kunterbunt" durften am Freitag als erste über die neue Brücke rollen und gaben sie damit offiziell für den Verkehr frei. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Kinder der Kita "Kunterbunt" haben gestern Nachmittag die neue Brücke über die Jäglitz in der Kyritzer Graf-von-der-Schulenburg-Straße eingeweiht. Sie sangen erst und fuhren dann mit ihren Rollern und Karts in Richtung Innenstadt. Zuvor hatten sie mit Bürgermeisterin Nora Görke sowie Vertretern von Planern und Baufirmen das obligatorische Band durchgeschnitten. Dazu spielte die Band des Shantychors "Stella maris". Viele Kyritzer ließen sich das Ereignis nicht entgehen. Die Eröffnung hatte Volksfestcharakter. Die Stadt spendierte Gulaschsuppe und Getränke.

14 Monate dauerten Abriss und Neubau. Am Freitag wurde in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) die neue Brücke über die Jäglitzbrücke eingeweiht. Viele Kyritzer ließen sich das nicht entgehen: Die Eröffnung hatte Volksfestcharakter.

14 Monate dauerten Abriss und Neubau. Seit gestern Nachmittag rollt der Verkehr nun wieder in beide Richtungen von der sogenannten Europakreuzung aus. Für Nora Görke ist die neue, moderne Brücke ein "Jahrhundertbauwerk". Schon deshalb, weil sie mindestens 100Jahre halten wird, prognostizierte die Bürgermeisterin. Sie sagte, dass die Brücke das bedeutendste Bauwerk der kommenden Jahre für Kyritz sein wird. "Viele Diskussionen sind dem Bau vorausgegangen", so Nora Görke. Aber die Fachleute seien sich einig darüber gewesen, dass die alte Brücke weichen musste. Sie war 130 Jahre alt und vor ihr gab es nachweislich mehrere Brückenbauten im Bereich der heutigen Trasse. Die ältesten Hölzer, die im ursprünglichen Fundament gefunden wurden, werden auf das 16.Jahrhundert datiert. Während die alte Brücke teilweise aus behauenen Feldsteinen und doppelreihigem Ziegelmauerwerk bestand, steht ihre Nachfolgerin als Einfeldrahmenkonstruktion da. Nora Görke empfahl allen Gästen den Blick von der Brücke, bei dem man die wunderbare Silhouette der Stadt entdecken könne.

Alles begann mit dem Abriss der alten Brücke

  • Die Arbeiten für die Behelfsbrücke, die in den vergangenen 14 Monaten von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden konnte, begannen am 8. Mai 2013. Die Vollsperrung des Bereiches galt ab dem 13. Mai.
  • Der Abriss der 130 Jahre alten Brücke begann mit dem Anbaggern. Es war der schwierigste Teil, denn die Reste einer Vorgängerbrücke ließen sich nur mit einem erheblichen Mehraufwand entfernen.
  • Die erste Bohle der Spundwand wurde am 18. Juni 2013 gesetzt.
  • In der Nacht zum 21. Januar wurde der Brückenkörper betoniert. Dafür rollten etwa 80 Lkw-Ladungen aus den Mischwerken Kyritz und Pritzwalk an.
  • 650 Kubikmeter Beton wurden noch vor der kurzen Frostperiode verbaut.
  • Das Parken in der Kyritzer Altstadt bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten in der Graf-von-der-Schulenburg-Straße für eine Stunde weiterhin kostenfrei. Vom Parkplatz Wässering gelangt man zu Fuß in wenigen Minuten in die Innenstadt.

Die Bürgermeisterin dankte allen, die an der Entstehung des Bauwerkes beteiligt gewesen waren. Besonders aber den Händlern und Geschäftsleuten für ihre Geduld. Schließlich war díe wichtigste Zufahrt zur Stadt 14 Monate lang gesperrt. Teilweise wird sie das auch noch bleiben, denn die Straßenbauarbeiten in der Graf-von-der-Schulenburg-Straße schließen sich an. Teilweise soll die Straße dabei aber einseitig in Richtung Innenstadt befahrbar bleiben, so Bauamtsleiterin Katharina Iredi gestern am Rande der Eröffnung. Eine Vollsperrung wäre jedoch bei den Pflasterarbeiten unumgänglich. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Von Sandra Bels

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