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Bald Tempo 30 auf Blumenthaler Siedlung

Straßenausbesserung Bald Tempo 30 auf Blumenthaler Siedlung

Besonders die tonnenschweren Laster setzen der Straße „Siedlung“ in Blumenthal erheblich zu. Anwohner beschweren sich zudem über den Geräuschpegel und fordern eine 30er-Zone. Der Ortbeirat hat nun die Wünsche nach Straßenausbesserung und Tempolimit an die Gemeinde Heiligengrabe weitergegeben – mit der Erwartung, dass dieses Jahr noch etwas passiert.

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Bald könnte auf der „Siedlung“ in Blumenthal das Tempolimit auf 30 Stundenkilometer angepasst werden.

Quelle: Christian Zielke

Blumenthal. Für den Geschmack von Anwohner Hartmut Wichmann sind viele Fahrzeuge auf der Blumenthaler Bahnhofstraße, die einige Meter hinter dem Bahndamm zur Straße „Siedlung“ wird, zu laut und zu schnell unterwegs. „Besonders die Laster halten sich kaum an die Tempo-50-Regel“, klagt er. Nebenher schädigten die bis zu 14 Tonnen wiegenden Fahrzeuge massiv den Straßenbelag.

Der Ortsbeirat versprach Wichmann auf seiner Sitzung in der vergangenen Woche Unterstützung. Wohl wissend, dass sich das Thema Bahnhofstraße, Bahndamm und Siedlung bereits zu einem permanenten Problem in Blumenthal entwickelt hat. „Besondere Sorgen macht uns seit langem die Entwässerung im Bereich des Bahndamms“, sagte Ortsvorsteherin Bettina Teiche. Beim Bauamt der Gemeinde Heiligengrabe hatte sich Teiche zuletzt erkundigt, was eine Komplettsanierung der Straße inklusive Entwässerung kosten würde: 320 000 Euro, an denen sich auch die Anwohner beteiligen müssten. „Das erlaubt der Haushalt für 2016 ohnehin nicht mehr“, so die Ortsvorsteherin.

Schlimmste Schlaglöcher sollen gestopft werden

Dass es in naher Zukunft zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen kommen wird, daran glaubt Ortsbeirat Bernd Geyer schon lange nicht mehr. „Ob ich das noch erleben werde?“, fragte er sich im Gespräch mit der MAZ. Was aber noch in diesem Jahr getan werden könne, sei die notdürftige Ausbesserung einiger Teile der Straße sowie das Stopfen der gefährlichsten Schlaglöcher. „Da müssen wir unbedingt ran, damit dort keine Unfälle passieren“, erklärte Geyer.

Bettina Teiche zufolge sei ein Teilstück der Strecke bereits im vergangenen Jahr mit neuem Belag ausgebessert worden. Nun könne eine Fortsetzung straßenabwärts erfolgen.

Damit ist jedoch Hartmut Wichmanns Problem nur im Ansatz gelöst. Er forderte eine Tempo-30-Zone auf der „Siedlung“ sowie ein Nachtfahrverbot von Lkw ab einer bestimmten Tonnage. Auch demgegenüber zeigte sich der Ortsbeirat wohlwollend. „Ein 30er-Schild ab Höhe der Getreidehalle bis kurz vorm Ortsausgang lässt sich bestimmt hinkriegen“, zeigte sich Geyer zuversichtlich. Fraglich sei jedoch, ob sich die Fahrzeuge daran halten werden.

Von Christian Bark

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