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Ostprignitz-Ruppin Bald Verkehrsfreigabe in der Innenstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bald Verkehrsfreigabe in der Innenstadt
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00:17 27.10.2016
Endspurt bei den Arbeiten in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Der erneuerte Teil der Kyritzer Johann-Sebastian-Bach-Straße wird wieder grün. Ein Gartenbauunternehmen aus Wusterhausen begann am Montag mit dem Pflanzen der Straßenbäume: 38 Feldahorne sollen künftig Schatten spenden. Die Sorte gilt als pflegeleicht, wächst aber nur vergleichsweise langsam. Große Kronen bilden die Bäume kaum aus.

Die Pflanzung gehört mit zu den letzten Arbeiten an dem seit Ende April gesperrten Straßenabschnitt. Dort geht es nun in die Endrunde. Vor allem sind die Tage der Sperrung gezählt. Wie am Montag aus dem Rathaus zu erfahren war, soll zumindest die Fahrbahn voraussichtlich schon am kommenden Freitagnachmittag oder -abend, dem 28. Oktober, für den Verkehr freigegeben werden – wenn auch vorerst noch mit Einschränkungen. Schließlich liefen die Bauarbeiten an den Randbereichen weiter, erklärt Bauamtsleiterin Katharina Iredi. So werde beispielsweise das Parken noch nicht möglich sein. Auch sollten sich Passanten auf gelegentliche Behinderungen durch Baufahrzeuge einstellen. „Aber die Strecke soll geöffnet werden, sodass die Stadt wieder besser erreichbar ist.“

Mit einem Kronenschnitt bereitete Fabian Lehmann am Montag die neuen Straßenbäume für die Pflanzung vor. Quelle: André Reichel

Damit liege der Bau ziemlich exakt im Zeitplan, betont Katharina Iredi. „Wir sind sehr zufrieden.“ Die Zusammenarbeit mit der Baufirma und dem Ingenieurbüro habe ausgezeichnet funktioniert. „Bei so einem Vorhaben in der Innenstadt gibt es ja immer viel Unvorhersehbares.“ Wenn es jetzt nicht noch zu größeren Unterbrechungen kommt, ist dieser erste Abschnitt der Straße im November komplett.

Für die Johann-Sebastian-Bach-Straße als Ganzes gilt das natürlich nicht. Den Teil nördlich des Marktplatzes will die Stadt im kommenden Jahr angehen. „Die Planungen sind abgestimmt. Wir haben die Unterlagen bei der Genehmigungsbehörde eingereicht“, sagt die Bauamtsleiterin.

Eines stehe bereits fest: Nicht die ganze Straße bis hoch zur Pritz­walker Straße wird bereits 2017 erneuert. „Wir bauen nur bis zur Bäckerei Armster, damit die Zufahrt zur Lazarettstraße offenbleibt“, kündigt Katharina Iredi an. Über die Lazarettstraße und die Weberstraße soll dann nämlich der Verkehr umgeleitet werden.

Dicker Engpass

Die Johann-Sebastian-Bach-Straße im Kyritzer Stadtzentrum soll in mehreren Etappen komplett erneuert werden. Der Abschnitt zwischen Marktplatz und Prinzenstraße wurde dazu am 24. April gesperrt.

Richtig eng wurde es ab dem 15. August, als auch die Kreuzung mit der Bahnhofstraße nicht mehr befahrbar war. Bis zum 28. September dauerte das an.

Der nächste Abschnitt wird frühestens im Frühjahr für den Bau dicht gemacht.

Wann der letzte Abschnitt an die Reihe kommt, ist unklar. „Das würde ich jetzt gerne noch außen vor lassen“, sagt die Rathausmitarbeiterin. Ursprünglich stand das Teilstück für 2018 oder sogar schon für 2017 im Plan. Allerdings will die Stadt zu dieser Zeit auch mit der Neugestaltung des Klosterviertels beginnen, das direkt an der betroffenen Straße liegt. „Da gibt es auf jeden Fall erhöhten Abstimmungsbedarf“, erklärt die Frau vom Bauamt.

Außerdem gebe es ja noch andere Altstadtstraßen mit Erneuerungsbedarf, die eventuell vorgezogen werden könnten. Definitiv im Gespräch ist da beispielsweise die Prinzenstraße. Angesichts der sich abzeichnenden Umstände findet Katharina Iredi: „Das wäre zumindest für den Verkehrsfluss einfacher.“

Von Alexander Beckmann

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