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Bald wieder Bauarbeiten am See

Kyritz Bald wieder Bauarbeiten am See

Kyritz will die Umgestaltung seines Seeufers und der Insel fortsetzen, sobald die beantragten Fördermittel eintreffen. Die Baukosten sind mit knapp 700 000 Euro veranschlagt. Dreiviertel der Summe steuert das Förderprogramm Leader bei.

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Die Stege am Ufer werden erneuert. Der für die Fähre (l.) soll etwa 20 Meter weiter nach links rücken und das Beladen erleichtern.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Am Kyritzer Seeufer werden wohl demnächst wieder Baumaschinen anrücken. Sobald das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung grünes Licht für die Fördermittel gibt, will die Stadt mit der Umgestaltung des Bereichs zwischen Strandbad und den Vereinsgeländen weiter südlich fortfahren.

2014 wurde der Anfang gemacht

Vor drei Jahren war bereits ein erster Bauabschnitt rund um die Seewiese umgestaltet worden. Nun soll der Bereich an den Anleger für Inselfähre und Fahrgastschifffahrt folgen. Die Aussichten auf finanzielle Unterstützung aus dem Leader-Programm für die ländliche Entwicklung sind gut. Alle Anträge sind gestellt. Auch die Stadtverordneten gaben bei ihrer jüngsten Sitzung das Einverständnis.

Ein Schwerpunkt des Vorhabens ist die Zufahrt zum Ufer, Sie wird deutlich klarer gegliedert als bisher. Die unbefestigte Wendeschleife kurz vorm Wasser beispielsweise wird verschwinden. Stattdessen gibt es einen direkten, etwas breiteren Pflasterweg, der sich auch für Feuerwehr und Lieferfahrzeuge (Inselgaststätte) eignet. Er führt praktisch bis auf einen neuen Steg für die Inselfähre ein paar Meter nördlich des jetzigen Anlegers. Das Be- und Entladen soll damit deutlich leichter werden. Der neue Steg für die Fahrgastschiffe wird am alten Ort länger, um zusätzliche Anlegeplätze für kleine Boote zu bieten. Ringsherum gibt es neue Bänke und Sitzgruppen, eine Slipanlage für Boote sowie Grünflächen mit freierem Blick aufs Wasser. Die Uferkante wird befestigt. An einigen stellen führen Stufen bis ans Wasser.

Verschönerungen auf der Insel

Auch die Insel ist Bestandteil des Vorhabens – insbesondere die Freiflächen. Die holperigen Plattenwege werden verschwinden und durch neue Kieswege (wassergebundene Decke) ersetzt. Ein Teil des Baumbestandes wurde bereits entfernt, um mehr Licht und Sonne auf das Gelände zu bringen. Ein Spielplatz ist ebenso geplant wie die Neupflasterung der hinteren Terrasse an der Gaststätte. Das Südufer der Insel bekommt eine Plattform, von der aus Besucher über den See blicken können. Die Reste alter Stege sollen entfernt werden.

Den Planungen der Stadtverwaltung zufolge wird all dies knapp 700 000 Euro kosten. 525 000 Euro sollen aus dem Leader-Fördertopf kommen. Den Rest muss die Stadt selbst aufbringen. Da das Vorhaben aber bereits seit 2014 im Gespräch ist, steht das Geld im Haushalt zur Verfügung. In der Stadtverordnetenversammlung gab es allerdings trotzdem eine Gegenstimme.

Von Alexander Beckmann

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