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Ostprignitz-Ruppin Bald wird in Rheinsberg Meeresluft geatmet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bald wird in Rheinsberg Meeresluft geatmet
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02:15 19.08.2017
Auf dem Reisig kristallisiert das salzhaltige Wasser, dem eine Heilwirkung nachgesagt wird. Quelle: Peter Geisler
Rheinsberg

An der Rheinsberger Uferpromenade soll ein Mini-Gradierwerk entstehen. Auf Bänken an der etwa 2,50 Meter hohen Anlage könnten Rheinsberger und Touristen die salzige Luft und den damit verbundenen Meereseffekt genießen, sagte Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) am Dienstag.

Betrieben werden soll das Gradierwerk von den Rheinsberger Stadtwerken. Sie wollen mit der Anlage das salzhaltige Wasser der Thermalsohle nutzen. Das Wasser soll in einem geschlossenen Kreislauf durch Reisig sickern, ähnlich wie bei den Gradierwerken, die an vielen Thermen stehen, beispielsweise in Bad Wilsnack. Diese ist aber deutlich größer: Das mineralreiche und jodhaltige Wasser rieselt in Bad Wilsnack auf einer Länge von 55 Metern aus einer Höhe von mehr als sieben Metern.

20 000 Euro stehen im Haushaltsplan

In Rheinsberg ist an eine kleinere, preiswertere Anlage gedacht. 20 000 Euro sind dafür im Haushalt eingestellt. Bürgermeister Rau hatte gehofft, dass das Geld auch noch in diesem Jahr ausgegeben werden kann. Aber das ist fraglich. Denn der Ortsbeirat fühlte sich am Montagabend von dem Projekt überrumpelt und hatte noch Fragen – zum genauen Standort des Gradierwerkes, zu den jährlichen Folgekosten und zur Umweltverträglichkeit der Anlage. Die Stadtwerke sollen deshalb das Projekt erst einmal im Ortsbeirat vorstellen. Das soll demnächst passieren. Ganz glücklich ist Bürgermeister Rau zwar nicht mit dieser Verfahrensweise. Die Verwaltung wollte einen Grundsatzbeschluss für das Mini-Gradierwerk. „Aber wir machen es jetzt so, wie es der Ortsbeirat wünscht“, so Rau.

Von Andreas Vogel

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