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Baldiger Saisonstart in Kyritz und Holzhausen

Gartenbaubetriebe rüsten sich Baldiger Saisonstart in Kyritz und Holzhausen

Zwar sind die Tage inzwischen spürbar länger geworden, doch noch hat der Frühling nicht Einzug gehalten. Die Gärtnereien in der Region bereiten sich aber schon auf die unmittelbar bevorstehende Saison vor. Ab nächste Woche will die Gärtnerei Ebert und der Kyritzer Gärtner Axel Löffler die ersten Frühlingsblüher anbieten – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

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Corinna Ebert (l.) und Rosi Nepper von der Holzhausener Gärtnerei.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Die Tage werden inzwischen zwar spürbar länger, doch so richtig frühlingshaft will das Wetter dieser Tage noch nicht werden. In der Gärtnerei Ebert in Holzhausen sind die meisten Gewächshäuser deshalb auch noch verwaist. Trotzdem gab es in der Gärtnerei auch vor Saisonbeginn schon allerhand zu tun. Die Pflanztische in den Gewächshäusern sind bereits aufgestellt und überall auf dem Gärtnereigelände wurde geharkt und gefegt.

Einen kleinen Farbtupfer gibt es in der Holzhausener Gärtnerei aber trotzdem schon. In einem Rollwagen stehen bereits bunte Primeln und andere Frühblüher. Selbst produziert die Gärtnerei Ebert ihre Blumen nicht. „Dieser Aufwand lohnt sich für uns nicht. Wir holen seit über 20 Jahren unsere Pflanzen von anderen Gartenbaubetrieben aus Hamburg und Pinneberg“, sagte Corinna Ebert. Ab nächster Woche aber soll es in der Holzhausener Gärtnerei aber doch richtig bunt werden. Dann wollen Eberts Primeln, Stiefmütterchen, Narzissen und andere Blumen für ihre Kunden bereithalten.

Die Erde für den Gemüseanbau umgegraben

Auch für den Kyritzer Gärtner Axel Löffler hat die diesjährige Frühlingssaison noch nicht so richtig begonnen. In den Wintermonaten hat der Gärtner das Erdreich in seinen Gewächshäusern und Folienzelten für den Gemüseanbau umgegraben. Die Pflanzen, die der Kyritzer anbietet, hat er alle selbst gezogen. Mit der Aussaat hat Axel Löffler Mitte Februar angefangen. Mittlerweile sind die Geranien, Petunien, Husarenknöpfchen und Astern zu kleinen Pflanzen herangewachsen und die Stiefmütterchen tragen erste zarte Blüten. „Die Stiefmütterchen sind zwar noch nicht so groß, aber dafür sind sie äußerst robust“, sagte Axel Löffler.

Der Kyritzer Gärtner Axel Löffler zieht alle seine Blumen selbst

Der Kyritzer Gärtner Axel Löffler zieht alle seine Blumen selbst.

Quelle: André Reichel

Ähnlich wie bei den Blumen recken Blumenkohl, Tomaten, Kopfsalat, Kohlrabi und anderes Gemüse erste zarte Triebe in den Himmel. Dies gelingt allerdings auch nur, weil es dort im beheizten Gewächshaus mit 20 Grad Celsius gemütlich warm ist. Ende März, spätestens aber Anfang April kommen die Tomatenpflänzchen von Axel Löffler in ungeheizte Folienzelte. Falls es dann doch noch einmal Frost geben sollte, bekommt jede einzelne Pflanze einen schützenden Eimer übergestülpt. „Das klappt bis minus fünf Grad ganz prima“, berichtet Axel Löffler, der derzeit alle Hände voll mit dem Pikieren seiner jungen Pflänzchen zu tun hat. Um im Sommer über längere Zeit Gemüse im Angebot zu haben, sät und pflanzt Axel Löffler später immer wieder neu.

Seine Stiefmütterchen will der 48-Jährige ab nächster Woche auf dem Markt anbieten, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Von André Reichel

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