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Ostprignitz-Ruppin Balsam für die Stützen der Gesellschaft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Balsam für die Stützen der Gesellschaft
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19:34 28.11.2017
Hannelore Gußmann und Margarete Jungblut (v. l.) schnitten die Torte an, die Neuruppin eigens hatte backen lassen. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Der SV Eintracht Alt Ruppin legt großen Wert auf seine Jugendarbeit, und Marie-Kristin Berndt ist mit Herzblut dabei. Vor zwei Jahren übernahm sie als Trainerin die damaligen D-Junioren und versucht seitdem, der Truppe – meist Jungs und ein Mädchen – die Grundlagen des Fußballs beizubringen. Früher hat sie selbst für den MSV Neuruppin gespielt, hing die Fußballschuhe aber wegen der großen Verletzungsgefahr an den Nagel. Ganz wollte sie ihrem Lieblingssport aber nicht den Rücken kehren. Als die Alt Ruppiner einen Nachwuchstrainer suchten, sagte sie schnell zu. Inzwischen wünscht sich die 26-Jährige, dass der SV Eintracht Alt Ruppin noch mehr Nachwuchsteams in den Spielbetrieb schicken kann.

Gerda Eschenhagen ist seit 2012 ehrenamtliche Patin für das Netzwerk Gesunde Kinder Ostprignitz-Ruppin. Sie betreut zurzeit vier Familien und informiert sie über Themen der kindlichen Gesundheit und Entwicklung. Sie ist immer für die Familie da und hält den Kontakt auch, nachdem die Kinder schon längst ihren dritten Geburtstag gefeiert haben und die Patenschaft eigentlich endet.

Daniel Hetzel ist Mitglied im Heimat- und Kulturverein Stöffin. Er ist sehr bemüht und engagiert, das Dorfleben für die Bewohner interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Er macht sich stark für Veranstaltungen wie die Sommerfeste, Spieleabende, Bastelnachmittage für Kinder und Erwachsene oder die Senioren- und Kinderweihnachtsfeiern. Überall packt er mit an.

So unterschiedlich die Aufgaben sind, denen sich die drei widmen, eines haben sie gemeinsam: Marie-Kristin Berndt, Gerda Eschenhagen und Daniel Hetzel engagieren sich ehernamtlich. Sie setzen sich in ihrer Freizeit für andere ein, freiwillig und ohne Bezahlung.

Ehrenamtler aus allen Bereichen

Die Stadt Neuruppin hat am Dienstag 30 Ehrenamtler stellvertretend für alle in der Fontanestadt ausgezeichnet:

Gerda Eschenhagen vom Netzwerk gesunde Kinder.

t und
Heidrun Händel
als Festmitorganisatoren in Nietwerder.


hilft älteren Leute beim ASB.


betreut einen mehrfach behinderten jungen Mann.


und
Jutta Zechlin
engagieren sich für die Neuruppiner Tafel.


organisiert Feiern für ehemalige Mitarbeiter der Stadt.


leitet den Modellsportclub MSC Neuruppin.



ist Vorsitzender des Kulturbeirats.



setzt sich im Heimat- und Kulturverein Stöffin für das Dorf ein.



ist lange im Blinden- und Sehbehindertenverband engagiert.

Bernd Schefke
führt die Löschgruppe Bechlin der Feuerwehr.



setzt sich für die Kleiderkammer des DRK in Neuruppin ein.


und
Silvana Münch
vom Mehrgenerationenhaus Krümelkiste.


ist seit 40 Jahren bei der Feuerwehr Alt Ruppin engagiert.


leitet die Feuerwehreinheit Gnewikow.



und Andreas Roß sind seit Jahrzehnten Schiedsleute in Neuruppin.



ist 30 Jahre Nachwuchstrainer, lange beim MSV Neuruppin.



und
Nacy Kaiser
leiten eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche.


ist seit 56 Jahren Mitglied im Neuruppiner Ruderclub und kümmerte sich um den Kinder- und Jugendsport.


trainierte den Fußball-Nachwuchs beim SV Eintracht Alt Ruppin.



leitet eine Gymnastikgruppe bei der Rheuma-Liga Brandenburg.



kümmert sich um die Finanzen der Seniorenschwesterngruppe der Ruppiner Kliniken.



vom Heimatverein Lichtenberg und
Erika Kuchenbecker
vom Kreislandfrauenverband organisieren Nachbarschaftstreffs im Ort.

Zudem wurden
im Namen des Bundesinnenministers ausgezeichnet.

Ohne Menschen, die sich derart selbstlos ehrenamtlich stark machen, wären viele Dinge in Neuruppin gar nicht denkbar. Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft – und macht einen großen Teil der Attraktivität von Neuruppin aus, sagt Bürgermeister Jens-Peter Golde. Am Dienstag hatten er und Stadtverordnetenvorsteher Gerd Klier 30 Neuruppinerinnen und Neuruppiner ins Rathaus eingeladen, um sich bei ihnen für ihren Einsatz zu bedanken. Stellvertretend für alle, die sich jeden Tag unentgeltlich für andere einsetzen. Die Viert- und Fünftklässler der Karl-Liebknecht-Schule hatten ein kleines Kulturprogramm organisiert, die Stadt sorgte für Kaffee, Kuchen und einen Imbiss. Dazu gab es viele lobende Worte und für jeden der Ausgezeichneten eine Flasche Wein aus einer Neuruppiner Partnerstadt.

Seit 2001 organisiert die Stadt einmal im Jahr einen solchen Tag des Ehrenamtes. In diesem Jahr waren erstmals zusätzlich auch 16 verdiente Wahlhelfer eingeladen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat für jeden, der fünfmal bei der Organisation bundesweiter Wahlen geholfen hat, eine Urkunde und eine Ehrennadel ausgelobt. Beides überreichten Golde und Klier am Dienstag an die 16 Auserwählten aus Neuruppin und den Ortsteilen. Ehrennadeln und Urkunden sind das eine. Wichtiger sei für jeden, der sich engagiert, eigentlich etwas anderes, räumte Gerd Klier ein: Das, was von denen zurückkommt, denen man hilft: Wärme und ein Lächeln. Dankbarkeit eben.

Von Reyk Grunow

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