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Ostprignitz-Ruppin Bankräuber, Politiker und Weltenretter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bankräuber, Politiker und Weltenretter
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02:16 30.06.2017
Nach ihrem Auftritt versammelten sich noch einmal alle Darsteller . Für die Schüler der 10. Klasse war es die erste öffentliche Aufführung. Quelle: André Reichel
Kyritz

Um nicht weniger als die Rettung der ganzen Welt ging es am Dienstag Vormittag bei einer Theateraufführung in der Aula des Kyritzer Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums. Genau das ist auch die Kernaussage des eigens für Kinder konzipierten Stückes mit dem Titel „Von der Macht, es besser zu machen“ von Marc Siebentritt. Das Aufführungsmotto lautet: „Schüler spielen für Schüler“ und so richtete sich die Einladung auch altersgerecht an Jungen und Mädchen der Grundschulstufe.

Die Grundschüler schauten gebannt zu. Quelle: André Reichel

Mit dem Bus kamen die Demerthiner Schüler der vierten, fünften und sechsten Klasse nach Kyritz. Aus der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Grundschule waren es 35 Schüler der Klasse fünf und aus der Goethe-Grundschule Kyritz waren es mindestens noch einmal so viele. In Empfang genommen wurden die kleinen Gäste von zwei als Sicherheitskräfte ganz in Schwarz gekleideten Schülern des Gymnasium, die den Einlass an der Aulatür regelten. Binnen kürzester Zeit waren sämtliche Sitzplätze belegt.

Die „höheren Wesen“ sind von der Menschheit enttäuscht. Quelle: André Reichel

Schon wurden die Rollläden in der Aula heruntergelassen, die Deckenlampen ausgeschaltet und das Theaterlicht ging an. Bevor nun das Stück begann, trat Gymnasiallehrer Thomas Settgast nach vorn und begrüßte die Grundschüler und begleitenden Lehrer. Dann traten die Akteure auf die Bühne. Im Stück macht eine Gruppe Schüler eine seltsame Begegnung mit „höheren Wesen“, die schon lange die Welt beobachten und angesichts der bei den Menschen vorherrschenden Bosheit und Niedertracht nun vorhaben, die ganze Welt samt Menschheit zu zerstören. Die Schüler beschließen daraufhin, zu beweisen, dass die Welt doch nicht gänzlich schlecht ist. Mit der Beweisführung haben sie es jedoch alles andere als leicht und drohen letztlich, beinahe daran zu scheitern. Sie treffen auf junge Bankräuber, die auf die schiefe Bahn geraten sind und keinen anderen Ausweg sahen, als kriminell zu werden. Kein viel besseres Beispiel lieferten Politiker ab, die lieber einen Krieg vom Zaun brechen wollen, anstatt zuzugeben, dass sie alles Geld des Volkes verschwendet haben. Fast schon wollen die Schüler resignieren – da haben sie die zündende Idee: Sie schwören, es künftig anders und besser zu machen als die Erwachsenen. Davon lassen sich die Überirdischen schließlich überzeugen – die Welt ist fürs Erste gerettet.

Szenenfoto der Schüler, die im Kurs „Darstellendes Spiel“ agieren. Quelle: André Reichel

Auf die Bühne gebracht wurde das Stück mit moralischem Anspruch von 17 Mädchen und Jungen, die im von Lehrer Thomas Settgast geleiteten Kurs „Darstellendes Spiel“ aktiv sind. Als Schüler der 10. Klasse betraten sie zu Schuljahresbeginn mit diesem Kurs absolutes Neuland. Ein halbes Jahr lang probten die Schüler an ihrem Stück. Angesichts ihres ersten öffentlichen Bühnenauftritts war die Anspannung und Aufregung bei den jungen Darstellern auch entsprechend groß. „Sie machten ihre Sache gut“, sagte Thomas Settgast anschließend .

Von André Reichel

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