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Ostprignitz-Ruppin Bantikow: Unter Gottes freiem Himmel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bantikow: Unter Gottes freiem Himmel
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00:17 24.06.2016
Der Gospelchor war der Höhepunkt in Bantikow. Auch die Auftritte in Stüdenitz und Wusterhausen waren gut besucht.
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Bantikow

Das waren gleich zwei Premieren: Zum einen feierten die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Bantikow ihr diesjähriges Sommerfest kürzlich auf der Badewiese. Zum zweiten konnte man dort den Wusterhausener Kantor Christopher Sosnick als Schlagzeuger erleben.

Beide Auftritte standen in engem Zusammenhang: Der Umzug ins Freie war notwendig, denn Pfarrer Alexander Bothe wollte eine Gunst der Stunde nutzen. Zum Gottesdienst um 11 Uhr hatte er Gäste mitgebracht. Der „Modern Gospel Choir Berlin“, der sich am vergangenen Wochenende zu Auftritten in der Region aufhielt, hätte nicht in die kleine Kirche des Dorfes gepasst. Und so umrahmten die etwa 40 stimmgewaltigen Sängerinnen und Sänger unterm luftigen Zelt den einmal monatlich stattfindenden Höhepunkt für alle Kirchgänger. Sehr zur Freude von Pfarrer Bothe wollten diesmal deutlich mehr Besucher seine Worte und natürlich den Gesang hören – samt Sosnicks Schlagzeugbegleitung.

Schon in Stüdenitz und Wusterhausen zog der Chor viel Publikum an

„Lass Dich nicht überwinden und besiegen vom Bösen, überwinde das Böse mit Gutem“, hatte Alexander Bothe diesmal als Motto der Predigt gewählt. Er schlug dabei gekonnt den Bogen vom Persönlichen zum Politischen, ein ums andere Mal ergänzt durch melodische bis schwungvolle Lieder des Chores. Der hatte am Abend zuvor bereits in der Stüdenitzer Kirche für Stimmung gesorgt. Sonntagabend füllte er dann die Stadtkirche Sankt Peter und Paul in Wusterhausen.

Ungewohnt: Kantor Sosnick mal nicht an der Orgel, sondern am Schlagzeug. Quelle: Wolfgang Hörmann

Das Sommerfest am Vormittag machte im offiziellen Teil seinem Namen alle Ehre. Die Sonne schien allerdings zunächst verdächtig heiß. Sie zog dunkle Wolken an. Doch erst, als am Versorgungsstand der „Villa Meehr“ das Mittagessen vom Grill feilgeboten wurde, fielen erste Regentropfen. Alles Gute kommt zwar von oben, ist aber eben nie beisammen.

Von Wolfgang Hörmann

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