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Ostprignitz-Ruppin Barbara Kuster in Bluhms Hotel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Barbara Kuster in Bluhms Hotel
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15:36 20.03.2017
Gut gefüllt war der Saal in Bluhms Hotelrestaurant bei der diesjährigen Frauentagsmatinee. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Viele Gesichter im Saal von Bluhms Hotel waren der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (Die Linke) am Sonntagvormittag schon bekannt. Sie kommen jedes Jahr, wenn die Tornowerin zur Frauentagsmatinee einlädt. Es war die 14. Veranstaltung dieser Art in diesem Jahr. Kirsten Tackmann lädt die Damen stets ein, weil sie möchte, dass sie wenigstens an einem Tag im Jahr im Mittelpunkt stehen. Die Politikerin ist sowieso der Meinung, dass die Welt viel schöner wäre, wenn mehr Frauen etwas zu sagen hätten.

Kirsten Tackmann schätzt zudem die Verbindung von Politik und Kultur, die ihrer Meinung nach viel zu selten vorkommt. „Ich überlege das ganze Jahr, wen ich diesmal einlade“, erzählte sie den Besucherinnen. „Und weil die Welt im Jahr 2017 nicht zum Lachen ist, kann man sie nur besser machen, wenn man gerade darüber lacht“, so die Gastgeberin. Deshalb hatte sie für Sonntag auch die Kabarettistin Barbara Kuster eingeladen. Sie machte gleich zu Beginn klar, dass sie das hier auf freiwilliger Basis macht. Sie ist nämlich jetzt Rentnerin. „Also freie Radikale, die Restlaufzeit hat begonnen“, sagte sie und denkt, dass das aber auch sehr schön werden kann. Dem Publikum erzählte die Kabarettistin, dass sie ihr Leben lang darunter gelitten habe, dass sie kein Geld drucken konnte.

Wurde von Kuster natürlich auch aufs Korn genommen: ihr Mann

In ihrem Programm „Viva Walküre“ öffnet und entkorkt Barbara Kuster nicht nur Weinflaschen, sondern öffnet auch die freie Sicht auf so manchen Unsinn unserer Zeit. Da ist zum Beispiel ihr Mann JR, der einen Kurs dafür belegt hat, wie man die Mülltonnen richtig vor die Haustür stellt. Sie erzählt, dass der Gatte manchmal nachts schweißgebadet aufwacht, weil er davon geträumt hat, die Tonne nicht richtig vor der Tür platziert zu haben. Die bekennende Smartphonenutzerin macht sich lustig über ihren Mann, der noch einen Handknochen mit Antenne als Mobiltelefon hat, das aussieht, als würde man es mit einem Keilriemen betreiben.

Trat singend und erzählend auf: Barbara Kuster aus Potsdam. Quelle: Sandra Bels

Die Potsdamerin erzählt über digitale Detox-Camps, in denen man digital entgiften kann. „Dort werden ihnen als erstes der Wischfinger und der Daumen zusammengetackert“, sagt sie und ist sich sicher, dass ihr Smartphone am besten bei ihrem JR aufgehoben wäre, weil er es garantiert nicht benutzt.

Die Kuster kümmert sich aber auch um den Wolf und die Flüchtlinge. Und wenn sie Ruhe braucht und abschalten will, dann geht sie in den Wald, was sie den anwesenden Damen auch ans Herz legte, singend und erzählend.

Von Sandra Bels

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