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Ostprignitz-Ruppin Barsikow bleibt Baustelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Barsikow bleibt Baustelle
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18:46 16.01.2014
In diesem Bereich hinter der Kirche soll jetzt auch noch gebaut werden, allerdings Stück für Stück. Quelle: Sandra Bels
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Barsikow

Die Stimmung in Barsikow hat sich ein wenig gebessert. Zu dieser Einschätzung kommt Ortsvorsteherin Barbara Linke. Nachdem ganz Barsikow Ende 2013 im Modder zu versinken drohte und der Unmut der Anwohner groß war, seien jetzt erste Erfolge bei der Dorferneuerung zu sehen.

Barbara Linke meint unter anderem bereits gesetzte Borde. Alle Arbeiten, die im Tiefbau zu erledigen waren, seien größtenteils fertig, sagt die Fachgruppenkoordinatorin Planung, Bau, Entwicklung der Gemeindeverwaltung Wusterhausen, Melanie Füllgraf.

Sie war zusammen mit Bürgermeister Roman Blank am Dienstagnachmittag bei einer Anwohnerversammlung im Ort. Dabei ging es um den Bereich nördlich der Kirche. "Die Anwohner sollten entscheiden, ob dort gleich oder später mit dem Bauen begonnen wird", so Melanie Füllgraf. Vertreter der beteiligten Bauunternehmen erklärten den möglichen Ablauf. Rohre für Regen- und Trinkwasser müssen in die Erde. Das soll tagsüber stückweise erfolgen. Abends soll die Straße immer wieder geschlossen sein, hieß es. Wegen des guten Wetters seien die Arbeiten derzeit noch möglich. "Das Rathaus hat angewiesen, täglich eine ordnungsgemäße Befahrbarkeit des Abschnittes herzustellen", sagt Melanie Füllgraf.

Laut Barbara Linke war nur einer der anwesenden Anwohner gegen die umgehende Fortsetzung der Arbeiten hinter der Kirche. Sie hatte den Eindruck, dass den Anwohnern am schnellen Fortgang des Baugeschehens gelegen ist. "Die Anwohner kritisierten aber die mangelhafte Befahrbarkeit von bereits ausgehobenen und wieder zugeschütteten Stellen sowie den Zustand der Baustraße", berichtete die Ortsvorsteherin. Bereits vor Weihnachten stand die Baustraße in der Kritik. "Sie ist mittlerweile aber wieder gut befahrbar", findet Barbara Linke.

Dennoch bleibt ganz Barsikow in den kommenden Monaten eine Baustelle. Ende Mai 2013 begannen die Arbeiten. Da ahnte wohl noch niemand, was auf die Einwohner zukommt. Vor allem die alte Infrastruktur im Dorf machte Planern und Bauleuten zu schaffen. Gleich eine ganze Reihe von Elektro- und Gasleitungen lagen nicht da, wo man mit ihnen rechnete. Die Leitungen jeweils in Absprache mit den Betreibern umzuverlegen oder andere technische Lösungen zu finden, kostete Zeit. Der feuchte Sommer tat in Verbindung mit dem lehmigen Boden ein Übriges. Schnell hing man dem Bauplan Wochen hinterher. Wegen der Verzögerungen hatte die Verwaltung in Wusterhausen laut Barbara Linke entschieden, dass nicht abschnittsweise, sondern in einem Stück gebaut wird, um noch vor dem Winter fertig zu werden. Das klappte nicht.

Neuen Asphalt aufzubringen, dazu ist es derzeit zu kalt. Außerdem würden die Asphaltwerke nicht liefern, war von Melanie Füllgraf zu erfahren. Sie rechnet mit diesen Arbeiten nicht vor April und bittet die Barsikower um Geduld. Auch die Straßenlaternen können derzeit nicht aufgestellt werden. Barbara Linke sagt, dass die Kabel für die Lampen unter fünf Grad plus zu starr wären, um sie zu verlegen. Die Ortsvorsteherin lobte indes Melanie Füllgraf, die seit ihrem Dienstantritt zu Beginn des Jahres mehr als einmal auf der Baustelle gewesen sei, sie Anwohner angehört und sich für sie stark gemacht habe.

Von Sandra Bels

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