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Bassewitztag wird gefeiert

Kyritz Bassewitztag wird gefeiert

Die Kyritzer feiern am 6. März den traditionellen Bassewitztag mit Hedwecken und Gottesdienst. Der Tag hat einen geschichtlichen Hintergrund und geht auf die zwei erfolglosen Angriffe des Raubritters Kurt von Bassewitz auf die Stadt zurück.

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Raubritter Bassewitz kommt heute ganz sicher mit friedlichen Absichten nach Kyritz.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Der Montag nach Invokavit, dem ersten Sonntag in der Fastenzeit, ist in Kyritz stets ein besonderer Tag. Er wird auch Bassewitztag genannt und der hat eine lange Tradition. Die Knatterstädter erinnern an diesem Tag an den Sieg über den Raubritter Kurt von Bassewitz aus dem Mecklenburgischen.

Der hatte gleich zweimal versucht, die Stadt einzunehmen. Die tapferen Kyritzer Bürger stellten sich ihm das erste Mal am 4. März 1381 in den Weg und verjagten ihn aus der Stadt. Schon damals wurde beschlossen, den Sieg gegen den Unhold jedes Jahr zu feiern. 30 Jahre nach dem ersten Angriff versuchte der Raubritter erneut, Kyritz einzunehmen. Auch diesmal waren die Kyritzer schlauer. Sie fingen den Raubritter und richteten ihn mit seinem eigenen Schwert. Es ist noch heute im Rathaus zu sehen.

Grundschüler führen ein Theaterstück in der Kirche auf

Der Bassewitztag fällt 2017 auf den 6. März. Seit Jahren gestalten ihn die Fünftklässler der Goethe-Grundschule mit einem Theaterstück in der Kirche. Sie proben schon seit Wochen dafür. Das Thema ist Bestandteil des Unterrichts. Das aktuelle Stück wird im Gottesdienst um 17 Uhr aufgeführt.

Danach gibt es, wie es die Tradition vorschreibt, Almosen für die Gottesdienstbesucher. Es sind Hedwecken, die nur an diesem Tag in der Stadt gebacken werden. Anschließend trifft man sich auf dem Kirchplatz bei Musik und Stockbrot. Sicher wird sich auch Kurt von Bassewitz dazu gesellen. Angst vor ihm muss heute niemand mehr haben. Seit Jahren kommt er stets mit friedlichen Absichten.

Von Sandra Bels

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