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Ostprignitz-Ruppin Schulfusion ja, Bauarbeiten unter Vorbehalt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schulfusion ja, Bauarbeiten unter Vorbehalt
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02:16 26.03.2018
Rheinsberg will mehrere Millionen Euro für Bauarbeiten an den Schulen ausgeben. Wann diese aber starten können, ist noch völlig offen. Quelle: : Peter Geisler
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Rheinsberg

Der eine Termin steht: Ab August werden die beiden großen Bildungseinrichtungen der Prinzenstadt als eine Einheit agieren. Die Dr.-Salvador-Allende-Grundschule und die Heinrich-Rau-Oberschule fusionieren zum Anfang des kommenden Schuljahres zum sogenannten Bildungscampus Rheinsberg. „Dafür liegt uns schon ein Bescheid des Landes vor“, sagt Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow. Kein Papier hingegen belegt bislang, ob das Land die durch den Zusammenschluss notwendigen Veränderungen an Schulgebäuden finanziell unterstützen wird.

Stadt will Schulen für mehrere Millionen Euro umbauen

Einen Antrag mit der Bitte um Unterstützung habe die Stadt bereits im Sommer vergangenen Jahres in Potsdam gestellt. Das berichtet Corina Seefeld, die in der Rheinsberger Verwaltung für die Bildung zuständig ist. Die Investitionssumme belaufe sich dabei auf mehrere Millionen Euro. Die Stadt hofft, dass das Land 75 Prozent der Gesamtsumme übernimmt.

Bauarbeiten sollten im April beginnen

Geplant ist unter anderem, ein einheitliches Schließsystem für beide Schulen zu installieren, sie auf der digitalen Ebene komplett miteinander zu vernetzen, die Raumstrukturen an die neuen Gegebenheiten anzupassen, die Außenanlagen sowie einige marode Ecken der zwei Häuser zu erneuern. Eigentlich sollten die Bauarbeiten an den beiden Schulen bereits im April losgehen und im nächsten Jahr beendet sein. Nun sei aber völlig offen, wann sie und ob sie überhaupt beginnen werden, sagt Schwochow.

Probleme führen zur Verzögerung

Denn die Stadt werde Schwierigkeiten haben, auf die Schnelle den Eigenanteil aufzubringen. Der Bürgermeister geht davon aus, dass einige Projekte wie der Rathausneubau teurer werden als gedacht – und so in der Stadtkasse weniger Geld als geplant für den Bildungscampus übrig bleibt. Zudem werde die Kommune ihren diesjährigen Haushalt und damit den zwingend notwendigen Eigenanteil erst in ein paar Monaten beschließen. „Und viele Dinge sind auch noch überhaupt nicht geplant“, sagt Schwochow. Sprich: Selbst wenn Geld da wäre, könnten sie nicht sofort in Angriff genommen werden. Außerdem warte Potsdam noch auf Unterlagen, die die Stadt nachreichen muss.

Bürgermeister will einen späteren Baustart erreichen

Für unlösbar hält der Verwaltungschef all diese Probleme nicht. Allerdings sei die Stadtverwaltung nicht in der Lage, sie aus dem Stand zu lösen, damit die Bauarbeiten im April beginnen können. Genau deshalb sei jetzt ein Gespräch mit dem Potsdamer Bildungsministerium notwendig. „Wir müssen klären, ob auch ein späterer Baustart möglich ist“, erklärt Schwochow. In der Stadtverordnetenversammlung am Montag will der Bürgermeister die Stadtvertreter befragen, mit welcher Priorität die Verwaltung dieses Projekt vorantreiben soll. Und ob in diesem Jahr schon Geld für den Bildungscampus bereitgestellt werden soll.

Info: Die Stadtverordneten treffen sich zur Sitzung um 18.15 Uhr im Multifunktionsraum der Rauschule.

Von Celina Aniol

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