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Neuruppins nächster Kreisel kommt

Land lässt Kreuzung an der Fehrbelliner Straße umbauen Neuruppins nächster Kreisel kommt

Autofahrer müssen sich in Neuruppin schon wieder auf eine Baustelle einstellen. Bis zum November will das Land an der Heinrich-Rau-Straße eine dritten neuen Kreisverkehr bauen. Dazu muss erst einmal der Skaterpark weichen.

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Noch ein Kreisverkehr: In wenigen Tagen beginnen die Bauarbeiten.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In gut einer Woche wird die Kreuzung von Fehrbelliner Straße und Heinrich-Rau-Straße in Neuruppin gesperrt. Aus Richtung Innenstadt wird die Fehrbelliner Straße ab Montag, 6. Juli, zur Sackgasse. Es wird nicht mehr möglich sein, direkt in die Heinrich-Rau-Straße oder in Richtung Treskow abzubiegen. Das Land lässt die Kreuzung zum Kreisel umbauen.

Die Arbeiten sollen bis November beendet sein. Frank Schmidt vom Landesstraßenbetrieb geht davon aus, dass das klappt. „Das ist eine vergleichsweise kleine Baumaßnahme“, sagt er. Viele vorbereitende Arbeiten wurde schon in den vergangenen Jahren erledigt. Eigentlich sollte auch der Kreisel längst fertig sein, die Arbeiten mussten aber mehrfach verschoben werden – auch weil dem Land das Geld ausging.

Bis auf diesen letzten Kreisel und ein paar Meter Straße ist die Ortsdurchfahrt von Treskow, vorbei an den Ruppiner Kliniken bis zur B 167 am Einkaufszentrum Reiz fertig ausgebaut. Zwei neue Kreisverkehre hat das Land in den vergangenen Jahren in der Heinrich-Rau-Straße bereits gebaut, jetzt ist der dritte und letzte an der Reihe.

In der kommenden Woche beginnt die Baufirma Eurovia, den Skaterpark abzureißen und auf dieser Fläche eine Behelfsfahrbahn anzulegen. Über die können in den kommenden Monaten sämtliche Fahrzeuge an der Baustelle vorbeifahren. Autos, die auf der Fehrbelliner Straße aus Richtung Innenstadt kommen, werden über Artur-Becker- und Heinrich-Rau-Straße umgeleitet. In umgekehrter Fahrtrichtung gilt die Umleitungsstrecke ebenfalls.

Das Areal des heutigen Skaterparks war schon einmal Notfahrbahn. Das Land hatte dort eine Asphaltdecke anlegen lassen, als vor Jahren die Kreuzung Heinrich-Rau- und Fehrbelliner Straße erneuert wurde. Später hat die Stadt diese Baustraße übernommen, um daraus die Skateranlage zu entwickeln. Die muss nun wieder weichen. Dass die Geräte im Skaterpark nach dem Bau des Kreisels wieder installiert werden, ist unwahrscheinlich. Sie sind in so schlechtem Zustand, dass die Stadt nach einer anderen Lösung sucht.

Von Reyk Grunow

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