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Bauarbeiten und kein Ende

Großprojekt Paulshorster Straße Bauarbeiten und kein Ende

Von Anfang an stand der Ausbau der Paulshorster Straße in Rheinsberg in der Kritik. Nun sollte das 670 000 Euro-Großprojekt eigentlich beendet sein – doch eine Endabnahme gab es immer noch nicht. Grund ist die lange Liste der Mängel, die jetzt immer noch von den Baufirmen beseitigt werden.

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Bei gerade ausgeführten Arbeiten wird jetzt nachgebessert.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Das Regenwasser laufe auf die Grundstücke, weil der Bürgersteig zu hoch gebaut wurde. Die Zufahrten und Zugänge zu den Grundstücke seien nicht behindertengerecht hergestellt worden. Die Einengungen befinden sich an falschen Stellen und behindern so den Verkehr. Eine ganze Liste von Mängeln trug Georg Hoffmann, der frühere Bauausschussvorsitzende, den Rheinsberger Stadtverordneten vor, die seiner Meinung nach beim Ausbau der Paulshorster Straße entstanden sind. „Die Mängel werden abgearbeitet“, versprach daraufhin Bürgermeister Jan-Pieter Rau. Das Rathaus sei dran.

Bereits im September sollte eigentlich die Endabnahme stattfinden. Weil jedoch viele Fehler zutage getreten sind, hat die Stadt Nachbesserungen von den Firmen gefordert. Wie schnell diese erledigt werden, das steht noch nicht fest, so der kommissarische Bauamtsleiter Thomas Lilienthal. Deshalb stehe auch noch kein neuer Termin für die Endabnahme fest. „Bevor nicht alles ordentlich ausgeführt ist, machen wir das nicht“, sagte der Rathausmitarbeiter. „Schließlich ist die Straße auch so benutzbar.“ Denn nach der Abnahme müsste die Stadt bei Fehlern ihren Gewährleistungsanspruch geltend machen, während sie vorher die Mängel unkomplizierter beseitigen lassen kann. Erst wenn alles abgeschlossen ist, bekommen die Anlieger auch ihre Beitragsbescheide für den Straßenausbau.

Bauamtsleiter ist mit Firmen und Planer zufrieden

Trotz der vielen Beanstandungen und Verzögerungen sowie der Kritik Georg Hoffmanns am Planungsbüro ist Thomas Lilienthal mit den Baufirmen und dem Planer zufrieden. Die Zusammenarbeit verlaufe bei dem Vorhaben ausgesprochen gut und die Unternehmen seien immer darum bemüht gewesen, alle Extra-Wünsche der Einwohner zu berücksichtigen. Und zwar ohne dafür einen zusätzlichen Preisaufschlag zu verlangen.

Dass es so viele Mängel gibt, sei bei der Größe des 670 000 Euro-Projekts normal. Auch die meisten Anlieger seien mit dem Ausbau mittlerweile zufrieden, berichtete Bürgermeister Jan-Pieter Rau. Auch wenn es im Vorfeld große Zweifel an dem Projekt gab (die MAZ berichtete). „Ich bekomme ein gutes Feedback.“ Der Stadtverordnete Frank Schwochow von der Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP will sich mit den Ausführungen aus dem Rathaus nicht begnügen. Er verlangte eine Übersicht über alle Mängel sowie alle Teilabnahmetermine und fragte nach den Konsequenzen.

Von Celina Aniol

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