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Ostprignitz-Ruppin Bauausschuss hält nichts von Zaunbau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bauausschuss hält nichts von Zaunbau
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00:16 07.09.2016
Das Becken fängt das Regenwasser der umliegenden Straßen auf, bevor es in die Jäglitz fließt. Quelle: Beckmann
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Kyritz

Geht es nach dem Kyritzer Bauausschuss, wird es keine vollständige Einzäunung des Regenwasserbeckens an der Kyritzer Graf-von-der-Schulenburg-Straße geben.Bei seiner Sitzung in der vergangenen Woche sprach sich das Gremium mehrheitlich gegen solch ein Bauwerk aus. Lediglich Jörg Dullin (CDU-Fraktion) stimmte dafür. Er hatte die Idee überhaupt erst zur Sprache gebracht. „Ich glaube, das Becken ist tiefer als der Fluss“, gab er zu bedenken. Ob diese Vermutung stimmt, konnte aber niemand bestätigen. Dullin fürchtet, dass Kinder beim Kastaniensammeln ins Wasser fallen könnten.

Thomas Michaelis (SPD) hält das für sehr unwahrscheinlich. Die Teiche im Wohngebiet „Alt & Jung“ seien nicht eingezäunt, trotzdem sei dort seit Jahrzehnten kein Unfall passiert. Michaelis hält die Böschung an der Schulenburg-Straße auch für nicht allzu steil. Zudem ma­che Schotter den Beckenrand fürs Klettern unattraktiv. „Mit gewissen Risiken muss man leben.“

„Man kann doch nicht alles einzäunen, um alle Gefahren auszuschließen“, fand auch Torsten Gerloff (Fraktion Kyritz Land). So oder so sollten kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

Die Stadtverwaltung hatte die Einzäunungsidee von einem Ingenieurbüro prüfen lassen. Im Ergebnis habe sich gezeigt, „dass aufgrund der geringen Neigung der Böschung, der Ausbildung der Fläche als Gräserfläche und der Gestaltung des Randbereichs sowie des geringen Wasserstandes auf eine Einfriedung verzichtet werden kann“. Die zusätzliche Kosten für eine komplette, 140 Meter lange Umzäunung wurden mit rund 5500 Euro beziffert.

Zumindest teilweise wird es am Beckenrand auch nach der aktuellen Planung einen Schutz geben: Der obere, kleine Teich befindet sich recht nah am Geh- und Radweg. Dort ist die Böschung steiler. Ein Geländer soll dort Risiken vermindern.

Von Alexander Beckmann

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