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Ostprignitz-Ruppin Baubeginn am Südtor
Lokales Ostprignitz-Ruppin Baubeginn am Südtor
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00:17 12.05.2016
Bauanlaufberatung: Die Fachleute verständigten sich vor Ort über den Beginn der Arbeiten. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Die Bauarbeiten am einsturzgefährdeten Südtor der Wittstocker Stadtmauer beginnen am Mittwoch. Seit zwei Jahre ist der Bereich gesperrt. Geht es nach den Plänen der Stadt Wittstock als Eigentümer sowie Architektin Martina Grubetzki, ist die Baustelle bis Jahresende Geschichte. Montag war die Bauanlaufberatung. Die beiden Unternehmen Bausführungen Geyer aus Blumenthal sowie Erd- und Wasserbau Wittstock führen die Arbeiten aus.

Der Fuß- und Radweg im Bereich des Südtors soll trotz der Bauarbeiten nicht gesperrt werden. Einschränkungen sind aber zu erwarten. Archäologen begleiten den Wegebau. „Wir werden ab Mittwoch die Wege halbseitig absperren“, so Bauleiter Tom Gehlhar von Erd- und Wasserbau. Bis zu 75 Zentimeter tief werden die Wege ausgekoffert. Anschließend wird der Baugrund mit einer Schicht Betonrecycling verfestigt.

Bauingenieurin Sigrun Maahs findet das Projekt sehr spannend. Quelle: Christamaria Ruch

Das Absenken der Baustelle ist notwendig, damit die Feuerwehr im Bedarfsfall ungehindert den Museumshof über das Südtor erreicht. Das ist die einzige Rettungszufahrt, um mit der Drehleiter zum Amtsturm vorzudringen. Anderenfalls fehlen den Einsatzkräften 68 Zentimeter an der Durchfahrtshöhe. Mitarbeiter von Bausführungen Geyer bauen am Mittwoch zunächst das Holztor mit dem Gittereinsatz ab und setzen es wieder provisorisch an. Damit wird Baufreiheit für den Wegebau geschaffen. „Um die Statik unter dem einsturgefährdeten Korbbogen nicht weiter zu gefährden, darf nur ein kleiner Bagger in diesem Abschnitt eingesetzt werden“, sagte Walter Harbach vom städtischen Bauamt.

Das Südtor ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Quelle: Christamaria Ruch

Anschließend wird der Torbogen gesichert und der Schaden erkundet. Niemand weiß zum gegenwärtigen Zeitpunkt, wie der 1,63 Meter breite Torbogen von innen aussieht und welches Füllmaterial sich dort befindet. Erst wenn dieses Geheimnis gelüftet ist, fällt nach Rücksprache mit der Denkmalpflege die Entscheidung, wie der Bogen saniert wird. „Das ist das erste Mal, dass wir mehrere Varianten beantragt haben und erst beim Bau die Entscheidung fällt – das ist alles sehr spannend“, sagte Bauingenieurin Sigrun Maahs vom Büro Grubetzki. Für Stefan Geyer gehört dieses Vorgehen bereits zum Alltag: „Manchmal haben wir bis zu sechs Varianten, gerade im Bereich Denkmalschutz.“ Somit stellt das Südtor für ihn „keine Herausforderung“ dar.

Mindestens 200 000 Euro kostet die Sanierung. Hinzu kommen noch die Kosten für die archäologische Begleitung, die Absenkung der Baustelle sowie die Gestaltung der Zufahrten. Das Südtor gehört zum Sanierungsplan in Wittstock. Damit kann das Vorhaben innerhalb des städtebaulichen Denkmalschutzes umgesetzt werden. Dafür stehen 80 Prozent Fördermittel vom Bund und Land bereit, die restlichen 20 Prozent trägt die Stadt Wittstock als Eigenanteil.

Von Christamaria Ruch

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