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Ostprignitz-Ruppin Baubeginn auf Ortsdurchfahrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Baubeginn auf Ortsdurchfahrt
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15:55 04.10.2017
Hoch die Schippen: Ortsvorsteherin Gabriela Wäbersky, Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Bauamtsleiterin Jenny Buschow, Robby Werdermann (Landesbetrieb Straßenwesen) und Bürgermeister Johannes Oblaski (v. l.). Quelle: Frauke Herweg
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Rägelin

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben am Mittwoch die Bauarbeiten auf der Ortsdurchfahrt in Rägelin begonnen. Bis Herbst kommenden Jahres soll das ein Kilometer lange Straßenstück auf der Landesstraße 18 saniert werden. Noch rauscht der Verkehr auf einer alten Betonplattenstraße durch Rägelin. Auch deshalb habe die Straße dringend erneuert werden müssen, sagte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD). Künftiger Verkehr werde deutlich leiser sein. „Weniger Straßenlärm bedeutet mehr Lebensqualität.“

Seit Jahren haben die Rägeliner und das Amt Temnitz darauf gedrängelt, dass die Ortsdurchfahrt endlich saniert wird. Nach Unfällen auf der A 24 sei der Verkehrslärm für die Anwohner besonders belastend, sagte Temnitzquells Bürgermeister Johannes Oblaski. „Der gesamte Verkehr einer Autobahn rauscht dann durch unsere Dörfer.“

Zwar begrüßt Oblaski ausdrücklich, dass das Land den Straßenabschnitt erneuern lässt. Allerdings hat er Zweifel, ob es entlang der Landesstraße in Rägelin tatsächlich leiser wird. Bessere Straßenverhältnisse würden Autofahrer zu höherem Tempo verleiten – und damit auch mehr Lärm verursachen.

Gehweg wird breiter

Geplant ist, die Straße auf einer Breite von 6,5 Metern zu sanieren. Eine Verkehrsinsel am Sportplatz soll Autofahrer künftig dazu zwingen, das Tempo zu drosseln. Zugleich sollen der Gehweg vom Dorfgemeinschaftshaus bis zum Knotenpunkt mit der Kreisstraße verbreitert und eine behindertengerechte Bushaltestelle mit Querung eingerichtet werden. „Mit der Sanierung werden sich die Verkehrsverhältnisse in der gesamten Ortslage deutlich verbessern“, hofft Schneider. „Das bedeutet vor allem mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.“

Weil der Zustand der Ortsdurchfahrt so schlecht ist, hatte das Land den Straßenabschnitt in sein 100-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm aufgenommen. Insgesamt 70 zusätzliche Projekte sollen mithilfe des Programms verwirklicht werden. Ein Großteil der Vorhaben, so Schneider, sei bis Ende des Jahres abgeschlossen oder zumindest angefangen. „Rägelin ist einer des späteren Spatenstiche.“

Land bezahlt Löwenanteil des 1,5-Millionen-Euro-Projektes

1,5 Millionen Euro wird die Sanierung der Landesstraße in Rägelin. Den Löwenanteil – 1,37 Millionen Euro – übernimmt das Land. Das Amt Temnitz muss rund 150 000 Euro für die Errichtung der Gehwege, der Buswarteflächen, der Zufahrten und der Parkflächen aufbringen.

Schon jetzt sei klar, dass zumindest ein Teil der Arbeiten nur unter Vollsperrung zu schaffen sei, so Schneider. „Das lässt sich schon aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen nicht vermeiden.“ Ortsvorsteherin Gabriela Wäbersky geht davon aus, dass es nur für kurze Zeit zu einer Vollsperrung kommt. „Eltern, die ihre Kinder in die Kita bringen wollen, müssen dann ein kleines Stück zu Fuß gehen“, sagt sie. Autofahrer werden in dieser Zeit über Frankendorf umgeleitet.

Bislang gibt es vor der Kita keine ausgewiesenen Parkflächen. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen dort und vor der Arztpraxis Stellplätze markiert sein. Die Straßensanierung soll in zwei Abschnitten erfolgen. Das steht bereits seit Längerem fest. Zunächst sind die Straßenbauer auf dem Abschnitt zwischen Kita und dem Abzweig nach Frankendorf im Einsatz. Danach rücken sie auf das Teilstück in Richtung Rossow vor.

Von Frauke Herweg

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