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Ostprignitz-Ruppin Baubeginn für neue Kita wohl erst im Herbst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Baubeginn für neue Kita wohl erst im Herbst
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00:19 13.07.2017
Im Montessori-Kinderhaus sollen künftig nur noch die Hortkinder betreut werden. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Arbeiten für eine neue Montessori-Kita in der Neuruppiner Innenstadt werden wohl frühestens im Herbst beginnen können. „Wir sind noch mitten im Genehmigungsverfahren mit der Kreisverwaltung in Neuruppin“, sagte am Montag Tom Buchholz, Geschäftsführer der Ibis-Gesellschaft in Wittenberge. Die Ibis betreibt die Montessori-Einrichtungen in der Fontane­stadt.

Leitungen liegen nicht da, wo sie verzeichnet sind

Eigentlich hatte die Ibis gehofft, schon längst etwas weiter mit dem gut eine Million Euro teuren Projekt zu sein. Doch erst waren die Verhandlungen mit der Stadt, der das Grundstück gehört, auf dem die neue Kita entstehen soll, nicht vorangekommen, nun hat die Ibis mit den konkreten Planungen und den Absprachen mit der Bauaufsichtsbehörde des Landkreises zu kämpfen. Die Pläne mussten zuletzt sogar noch einmal geändert werden, weil die Leitungen im Boden nicht so liegen, wie sie auf den Plänen verzeichnet sind. Hinzu kommt, dass die Bäume auf dem Areal die Planer vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Gleichwohl zeigte sich Buchholz am Montag optimistisch. „Wir wollen in diesem Jahr mit den Erdarbeiten beginnen und vielleicht auch noch die Bodenplatte legen.“

Die Stadt würde es sicher freuen, wenn noch in diesem Jahr die Arbeiten beginnen. Denn die Kita-Situation in Neuruppin ist angesichts des Babybooms durchaus angespannt.

Platz für 111 Mädchen und Jungen

Die neue Montessori-Kita soll Platz für 111 Mädchen und Jungen bieten, das wären 20 Plätze mehr als am jetzigen Standort. Die Hortkinder sollen künftig in den Räumen des jetzigen Montessori-Kinderhauses am Rosengarten betreut werden.

Ursprünglich war die Ibis davon ausgegangen, bereits im vergangenen Jahr mit den Arbeiten für die neue Kita in Neuruppin beginnen zu können. Sie wollte zunächst mit der Stadt einen Erbbaurechtsvertrag über das Areal abschließen, auf dem die Kita entstehen soll und dann beim Kreis den Bauantrag stellen. Doch weil sich die Gespräche mit der Stadt ohne erkennbaren Fortschritt über Monate hinzogen, hatte die Ibis im vergangenen Jahr die Verhandlungen mit dem Neuruppiner Rathaus abgebrochen und sich zunächst an die Kreisverwaltung gewandt, um zu erfahren, welche Auflagen für den Neubau hinsichtlich Wärmedämmung, Brandschutz und Parkplätzen erfüllt werden müssen. Diese Abstimmungen sind noch nicht ganz beendet.

Von Andreas Vogel

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