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Baubeginn für neues Wohngebiet

Neuruppin Baubeginn für neues Wohngebiet

Auf einem einstigen Acker zwischen den Ruppiner Kliniken und einem Neubaublock in Neuruppin entsteht in den nächsten Monaten ein neues Wohngebiet. Laut Unternehmer Ulrich Kaatzsch ist auf der Baufläche Platz für 47 Doppel- und Einfamilienhäuser. Das Interesse scheint groß zu sein: Gut ein Dutzend Grundstücke sind laut Kaatzsch bereits verkauft.

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Auf der Fläche zwischen Neubaublock und den Ruppiner Kliniken sollen 47 Doppel- und Einfamilienhäuser entstehen.

Quelle: Investor

Neuruppin. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben am Montag die Bauarbeiten für ein kleines, neues Wohngebiet in Neuruppin begonnen. Dieses entsteht am Alten Stöffiner Weg auf dem einstigen Acker zwischen den Ruppiner Kliniken und dem Mehrfamilienhaus an der Franz-Cyranek-Straße. Dort wurde eine rund 24 000 Quadratmeter große Fläche mit einem Bauzaun abgesperrt, hinter dem zwei große Kräne stehen. Auf der eingezäunten Fläche ist laut Unternehmer Ulrich Kaatzsch Platz für 47 Doppel- und Einfamilienhäuser. Noch bevor die beiden Kräne dort zum Einsatz gekommen sind, wurden bereits 13 Grundstücke verkauft. Für weitere Parzellen liegen schon Reservierungen vor.

Ende des Jahres sollen die ersten Häuser übergeben werden

„Es gibt reges Interesse an den Grundstücken“, sagte Kaatzsch am Mittwoch. Der Unternehmer ist optimistisch, dass das Projekt schnell fortschreiten wird. „Die ersten Baugenehmigungen liegen vor.“ Das liegt daran, dass es für das Areal schon seit geraumer Zeit einen Bebauungsplan gibt. Deshalb sollen die Arbeiten nun möglichst zügig und ohne Verzögerungen über die Bühne gehen. „Wir wollen noch in diesem Jahr eine Reihe von Häusern übergeben“, betonte Kaatzsch. Damit das gelingt, sollen die Erschließungsarbeiten für die Grundstücke noch im Juni starten und im Oktober abgeschlossen sein. Auch eine kleine Straße wird zu dem neuen Wohngebiet führen. Ob sie „Alter Stöffiner Weg“ heißen wird, ist offen. „Das müssen die Stadtverordneten entscheiden“, so Kaatzsch.

Noch keine Entscheidung zu geplantem Hort auf Stelzen

Der Unternehmer ist seit 26 Jahren in Neuruppin tätig. Zu seinen bekanntesten Projekten gehören das Sportcenter und die Bilderbogenpassage. Noch offen ist, ob der Neuruppiner auf dem Parkplatz­gelände des Sportcenters einen Hort auf Stelzen für die evangelische Schule errichten wird. Das Projekt hatte Kaatzsch auf Bitten der Gesamtkirchengemeinde Ruppin entwickelt. Grund: Das jetzige Hortgebäude auf dem Schulhof an der Regattastraße ist längst zu klein. Es bietet maximal 106 Mädchen und Jungen Platz, die restlichen 80 Hortkinder werden derzeit nachmittags in Klassenräumen an vier Standorten betreut. Das geht nur dank einer Ausnahmegenehmigung. Diese gilt jedoch stets nur für ein Jahr und kann zudem nicht unendlich verlängert werden. Auch eine Elterninitiative drängt deshalb auf den Hortneubau.

Doch weil die Neubaupläne bei Anwohnern der Scholtenstraße auf wenig Gegenliebe gestoßen sind – sie befürchten eine deutliche Zunahme des Verkehrs in ihrem Wohngebiet – hatte es Kaatzsch zuletzt offen gelassen, ob er an dem Projekt festhält. Der Unternehmer will sich erst entscheiden, wenn die Stadtverordneten dem Projekt zugestimmt haben. Die Abgeordneten befinden darüber am 29. Mai.

Von Andreas Vogel

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