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Bauen und umdenken

Sanierung der Kita Blumenthal Bauen und umdenken

Die Kita Trollblümchen in Blumenthal ist zum Teil eine Baustelle – wie schon in den Sommerferien im vergangenen Jahr. Doch die Einschränkungen sind nicht so stark wie damals – und ein Ende ist absehbar.

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Karin Missal mit einem Mädchen in der Kita Trollblümchen. Sie freuen sich schon auf die frisch sanierten Räume. Ende August sollen die wichtigsten Arbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: Björn Wagener

Blumenthal. Ferienzeit ist Bauzeit: In der Kita Trollblümchen in Blumenthal gilt das schon für die zweiten Sommerferien in Folge. In den ersten drei Ferienwochen war die Kita geschlossen, danach hieß es Zusammenrücken. Denn Kita-Betrieb und Bauarbeiten laufen parallel. So war es schon im vergangenen Jahr, als der erste Bauabschnitt realisiert wurde.

Leiterin Liane Schunke hat damit aber kein Problem. „Wer es schön haben will, muss eben auch mal Bauarbeiten aushalten“, sagt sie. Außerdem ist die Zeit der Einschränkungen absehbar. Bis Ende August soll bis auf einige Restarbeiten möglichst alles fertig sein. Davon ging man am Donnerstag Vormittag beim Baurapport jedenfalls aus.

Insgesamt werden 301 500 Euro investiert. Fördermittel aus dem Städtebauprogramm fließen in Höhe von 152 700 Euro. Die Gemeinde investiert die restlichen 148 800 Euro als Eigenmittel. Derzeit sind Handwerker mehrerer Gewerke vor Ort im Einsatz. In insgesamt fünf Räumen herrscht Hochbetrieb. In einem Raum wird die Decke gespachtelt und abgeschliffen, im nächsten findet gerade der Rapport statt, während nebenan im Waschraum Estrich eingebracht wird. Zwischendrin suchen Liane Schunke und ihre Stellvertreterin Karin Missal gemeinsam mit Maler Gilbert Kölldorfer die Farben aus, in denen sich die Wände künftig präsentieren sollen. Es bleibt kaum ein Bereich unangetastet: Zwischendecken, Dämmung, Elektrik, Fußbodenbeläge, Heizung und Sanitäranlagen, Wände-Renovierung. Vor allem wurden auch vier Rettungswege geschaffen– zu erkennen an den grünen Türen, die nun eingebaut wurden.

Dirk Gawenda bei Deckenarbeiten

Dirk Gawenda bei Deckenarbeiten.

Quelle: Björn Wagener

Nach Ende der Bauarbeiten werde sich auch die Nutzung der Räume zum Teil verändern. Die Gestaltung der Gruppenräume mit den Spielecken und Kreativbereichen solle noch optimiert werden. „Man muss da etwas umdenken“, sagt Liane Schunke.

Die Kinder bekommen von den Bauarbeiten kaum etwas mit. Denn sie spielen in dem bereits 2014 sanierten Gebäudeteil. Von dieser Seite aus ist nur eine Plane zu sehen, hinter der die Welt der Handwerker beginnt. „Die Einschränkungen sind in diesem Jahr weniger stark“, sagt Liane Schunke. Das liege vor allem daran, dass der Kita- und der Baubereich komplett getrennt sind. 2014 sei das nicht so einfach möglich gewesen, weil damals auch die Küche zur Baustelle gehörte, aber dennoch genutzt werden musste. Aber selbst, wenn es mal etwas lauter wird: „Die Kinder stört das nicht. Von 12 bis 14 Uhr wird geschlafen. Das klappt wunderbar“, sagt Karin Missal. Die Kita verfüge zudem über sieben neue Baby-Betten, drei weitere würden noch bestellt. Auch die praktischen neuen Liegematten hätten sich längst bewährt. Demnächst soll draußen auch eine von Krono gesponserte Sitzgarnitur für Krippenkinder aufgestellt werden.

Von Björn Wagener

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