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Baufortschritt in der Kita Köritz

Neustadt Baufortschritt in der Kita Köritz

Die Neustädter Stadtverordneten machten sich Anfang der Woche ein Bild vom Sanierungsfortschritt in der Kita Köritz. Dort waren im Verlaufe des vergangenen Jahres weitere 225 000 Euro investiert worden, um die Bedingungen für die Kinder und das Personal zu verbessern.

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Im Obergeschoss des alten Köritzer Gutshauses sind aus einer ehemaligen Wohnung ganz neue Räume für die Kita entstanden.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Es ist unübersehbar, dass sich in der Neustädter Kita Köritz in den vergangenen Monaten wieder eine Menge getan hat. Aber dem Besucher fällt zugleich auf, dass noch viel zu tun bleibt. Der Übergang von den bereits sanierten Teilen des ehemaligen Gutshauses zu den noch unsanierten ist auf den ersten Blick ersichtlich. Im Flur des Erdgeschosses beispielsweise endet die neue Deckenverkleidung abrupt auf halber Strecke.

Anfang der Woche machten sich die Neustädter Stadtverordneten ein Bild vom aktuellen Baufortschritt. Im Verlauf des vergangenen Jahres waren weitere fast 225 000 Euro in die Einrichtung gesteckt worden. „Die Investitionen sind deutlich sichtbar“, befand Amtsdirektor Dieter Fuchs. Wie er ausführte, hatte die Stadt Neustadt 2016 eine Unterstützung von 398 000 Euro aus dem Bundesprogramm für notleidende Kommunen erhalten. Weitere rund 40 000 Euro schoss das Land Brandenburg zu. Die für die Kitasanierung gedachten Mittel wurden je zur Hälfte auf die beiden Neustädter Einrichtungen aufgeteilt.

Weitere Sanitäranlagen konnten in den vergangenen Monaten auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden

Weitere Sanitäranlagen konnten in den vergangenen Monaten auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Quelle: Alexander Beckmann

„Erstaunlicherweise waren die Ausschreibungsergebnisse trotz der späten Planung beachtlich“, berichtete Planer Norbert Rumpel. „Wir haben mehr geschafft als gedacht.“ Dazu gehörten neben dem Teilausbau des Flures unter anderem Brandschutztüren zum Treppenhaus, Schallschutz in einer ganzen Reihe von Räumen, neue Sanitäranlagen im Obergeschoss, der Umbau eines Teils der ehemaligen Wohnungen zu Gruppenräumen, einige neue Fenster und die Vorbereitung auf den Einbau einer Brandmeldeanlage. Deren Vollendung wird aber Bestandteil eines nächsten Bauabschnittes sein.

Kita-Leiterin Diane Protz ist mit den Verbesserungen jedenfalls schon jetzt zufrieden. „Alle Kollegen sagen, dass es jetzt sehr angenehm ist, hier zu arbeiten.“ Die Bauarbeiten erfolgten während des normalen Kitabetriebes. „Für die Kinder war es eine Erlebnisbaustelle“, sagt Diane Protz. „Aber es hat alles reibungslos geklappt.“ Den fast ausschließlich in der Region ansässigen Handwerksbetrieben dankte die Kita-Leiterin für die Zusammenarbeit und das gezeigte Verständnis. Planer Norbert Rumpel schloss sich dem an.

Umbau ehemaliger Wohnräume im Obergeschoss geplant

„Ich denke, wir sind 2016 einen guten Schritt vorangekommen“, schätzte Amtsdirektor Dieter Fuchs ein. „Aber es bleibt noch viel zu tun.“ So soll der Umbau ehemaliger Wohnräume im Obergeschoss des Gebäudes für Kitazwecke fortgesetzt werden. Der Platz wird auch dringend benötigt: Räume für sportliche oder handwerkliche Betätigung gibt es in der Kita Köritz bislang nämlich nicht. Außerdem stellte Diane Protz fest: „Wir haben momentan 92 Kinder hier und ab April 95.“ Damit arbeitet die Einrichtung bereits oberhalb der Kapazitätsgrenze.

Laut Amtsdirektor stehen in diesem Jahr aber erstmal weitere Arbeiten an der Kita Spiegelberg an – unter anderem zur Wärmedämmung. Auch hierfür hofft Neustadt auf Unterstützung vom Bund.

Von Alexander Beckmann

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