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Ostprignitz-Ruppin Baum überstand großen Verlust an Rinde
Lokales Ostprignitz-Ruppin Baum überstand großen Verlust an Rinde
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17:03 14.08.2017
Der beschädigte Baum. Quelle: Björn Wagener
Horst

Die rund 200 Jahre alte Buche, die vor drei Jahren – im August 2014 – im Gutspark in Horst von Kindern schwer beschädigt wurde, hat das Schlimmste offenbar überstanden. Die Behandlung mit einem Rinden-Ersatz zahlte sich aus. „Sie lebt noch“, sagt Felix von Lewinski, Junior-Chef des Gutes Burghof, und hofft, dass das auch so bleibt.

Die Kinder hatten die Rinde des Baumes großflächig entfernt und damit den Nährstofftransport weitgehend unterbrochen. Die Verletzung ist bis heute unübersehbar, auch wenn das nackte Holz von einer grünlichen Schicht überzogen ist.

Die Kinder hatten sich damals nach einem Bericht in der MAZ gemeldet, die Sache zugegeben und sich dann auch bereit erklärt, bei der Rettung des Baumes zu helfen.

Kein Einzelfall

Dass Kinder die Rinde von Bäumen entfernen – und sei es nur aus Spaß oder Langeweile – ist kein Einzelfall. Auch in der Seestraße in Dranse waren im Frühjahr vergangenen Jahres drei Linden stark gefährdet, nachdem Kinder die Rinde von zwei der Bäume auf etwa 20 bis 30 Zentimetern kreisrund entfernt hatten. Der dritte Baum war weniger stark beschädigt. Das Problem beschäftigte damals sogar den Ortsbeirat. Wider Erwarten erholten sich die Bäume jedoch und überlebten ebenfalls.

Den Park am Gut Burghof in Horst zeichnet jedoch gerade der alte Baumbestand aus, der das gesamte Areal sehr idyllisch wirken lässt.

Von Björn Wagener

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