Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -9 ° Schneeschauer

Navigation:
Baumfällung in der Prinzenstraße

Kyritz Baumfällung in der Prinzenstraße

Die Vorbereitungen auf das nächste größere Straßenbauvorhaben im Kyritzer Stadtzentrum laufen. In der kommenden Woche werden die Straßenbäume in der Prinzenstraße gefällt. Im Zuge des Straßenbaus soll es für sie Ersatz geben. Die Bauleute werden voraussichtlich im April anrücken.

Voriger Artikel
Rägelin wird zur Baustelle
Nächster Artikel
Illegaler Müll im Neubaugebiet

Die Bäume in der Kyritzer Prinzenstraße werden gefällt und während des Straßenbaus durch neue ersetzt.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Im Kyritzer Stadtzentrum beginnen in der kommenden Woche die Vorbereitungen auf die Erneuerung der Prinzenstraße. Ab Montag, 12. Februar, sollen die verbliebenen 13 Straßenbäume gefällt werden. Das kündigt ein Sprecher der Stadtverwaltung jetzt an.

Die vorhandenen Baumreihen am Bordstein haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits erheblich gelitten – vor allem durch viel zu kleine Baumscheiben und durch diverse Beschädigungen an den Stämmen. Längst haben sich große Lücken aufgetan. Das Ende der verbliebenen Bäume ist abzusehen. „Ein Baumgutachten ergab, dass sich die Bäume nicht mehr in einem vitalen Zustand befinden“, heißt es dazu aus dem Rathaus. Mit dem Neubau der Straße sollen nun 19 neue Bäume gepflanzt werden, die dann auch angemessenere Lebensbedingungen erhalten. Ähnlich ging die Stadt auch schon bei der Erneuerung der Johann-Sebastian-Bach-Straße vor.

„Wanderbaustelle“ mit Säge

Die Fällarbeiten in der Prinzenstraße sollen von Montag bis Freitag dauern. Ablaufen wird die Aktion in Form einer „Wanderbaustelle“. Immer dort, wo die Säge gerade am Werk ist, wird es punktuell zu kleineren Verkehrseinschränkungen kommen. Unter anderem wird in den betreffenden Abschnitten beidseitig vorübergehend ein absolutes Halteverbot ausgeschildert. Damit sind dann auch die Kurzzeitparkplätze in der Straße zeitweise nicht nutzbar. „Die Halteverbotsbeschilderung wird jedoch entsprechend dem Baufortschritt umgehend auf das notwendige Maß der Verkehrssicherung zurückgebaut, so dass die Kurzzeitparkplätze wieder schnellstmöglich zur Verfügung stehen“, kündigt die Stadtverwaltung an. Voraussichtlich Anfang April beginnen laut Plan dann die eigentlichen Straßenbauarbeiten. Voraussetzung ist, dass sich Firmen für den Bauauftrag finden. Er soll in diesen Wochen öffentlich ausgeschrieben werden.

Neubau mit allem Drum und Dran

Nach dem Vorbild der anderen sanierten Innenstadtstraßen wird auch die Prinzenstraße wieder Kleinpflaster aus Granit erhalten. Der Bereich für Fahrzeuge wird durchgehend acht Meter breit: Sechs Meter stehen als Fahrbahn zur Verfügung, zwei Meter auf jeweils einer Straßenseite für parkende Autos.

Für Fußgänger entsteht ein 1,50 Meter breiter Gehweg. Nur auf der Südseite von der Holzhausener Straße bis zur Mauerstraße ist er einige Zentimeter schmaler. Hinzu kommen jeweils noch Seitenstreifen mit Mosaikpflaster.

Der Zebrastreifen nahe der Kita erhält eine Aufpflasterung ähnlich wie der in der Johann-Sebastian-Bach-Straße am Marktplatz. Ergänzt wird all dies durch neue Entwässerungsanlagen, Straßenlampen und Grundstückszufahrten. Alles in allem sind für all dies Kosten von rund 470 000 Euro veranschlagt. Zudem will der Wasser- und Abwasserverband die Gelegenheit für die Erneuerung von Leitungen nutzen.

Nur der Umleitungsverkehr ist noch unklar

Größtes Problem des Bauvorhabens bleibt der Umleitungsverkehr. Die Prinzenstraße muss für die Arbeiten komplett gesperrt werden – wenn auch vielleicht nicht für die komplette sechsmonatige Bauzeit. Wie der Verkehr dabei am sinnvollsten um die Baustelle herumgeleitet werden kann, dafür wird noch eine endgültige Lösung gesucht. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dabei die Betroffenen, darunter auch das Innenstadtgewerbe, mit einzubeziehen. Darüber hinaus soll es auch noch Veranstaltungen zur Information der Anwohner geben, sobald die Details des Bauablaufs feststehen.

Von Alexander Beckmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg