Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Baumfällungen für den A 24-Ausbau

Neuruppin Baumfällungen für den A 24-Ausbau

Ab dem kommenden Frühjahr soll die Autobahn 24 zwischen Neuruppin und Dreieck Havelland ausgebaut werden. Die ersten Bäume auf der Strecke sollen bereits demnächst fallen.

Voriger Artikel
Messerstecherei am Döner-Laden
Nächster Artikel
Drei Abgeordnete vertreten die Region

Sträucher und Bäume entlang der A 24 werden demnächst wegen des für 2018 geplanten Autobahnausbaus entfernt.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Bis jetzt blieb der geplante Ausbau der Autobahn 24 zwischen der Anschlussstelle Neuruppin und dem Dreieck Havelland sowie der A 10 von dieser Stelle bis zum Dreieck Pankow für deren Nutzer ziemlich abstrakt. Anfang Oktober wird es nun ganz konkret: Dann fallen die ersten Bäume entlang der Strecke. Die Fällarbeiten, die auf beiden Seiten der Straße in einer Tiefe von bis zu zehn Metern durchgeführt werden, sollen vor­aussichtlich bis Ende Februar dauern, kündigt das Unternehmen Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und Bau (Deges) an. Die Projektmanagementgesellschaft, eine gemeinsame Firma des Bundes und der Länder, kümmert sich die Abwicklung des Autobahnausbaus, der in einer so genannten öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) erfolgt. Der Start der Bauarbeiten auf einer Gesamtlänge von 58,8 Kilometer ist dann für das kommende Frühjahr geplant.

Bis dahin werden indes nicht nur Bäume und Sträucher entfernt. Auch archäologische Grabungen und Untersuchungen sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen sollen auf der Strecke noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Als Ausgleich für die Fällungen führt die Deges Aufforstungen durch, pflanzt Gehölze, entsiegelt Grundstücke und renaturiert Gewässer auf einer Fläche von mehr als 430 Hektar. Außerdem lässt das Unternehmen über 250 Ameisennester sowie zahlreiche Zauneidechsen von Fachleuten von Arealen entlang der Autobahn umsiedeln.

Die A 24 soll bis zum Jahr 2022 grundhaft erneuert werden. Dabei wird je Fahrtrichtung neben den bestehenden zwei Fahrspuren ein 3,75 Meter breiter Seitenstreifen gebaut, der bei viel Verkehr als dritte Spur freigegeben werden kann. Die A 10 wird auf sechs Fahrstreifen plus Seitenstreifen ausgebaut. Bei diesem ÖPP-Projekt sind private Unternehmen für den Bau sowie 30 Jahre Betrieb der Straße zuständig. Dafür erhalten sie regelmäßig Geld vom Staat. Wie viel genau, das hängt davon ab, ob alle Spuren auf der Strecke befahrbar bleiben oder doch Fahrbahnschäden zu Einschränkungen führen. Im Bundeshaushalt sind für das Projekt die voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von einer Milliarde Euro veranschlagt. ca

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg