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Baupläne für die Prinzenstraße

Kyritz Baupläne für die Prinzenstraße

Die Stadt Kyritz setzt die Sanierung der Innenstadtstraßen fort. Ab kommenden März ist die Prinzenstraße an der Reihe. Ihre Erneuerung wird den Planungen zufolge mindestens vier Monate in Anspruch nehmen. Noch ist offen, wie der Verkehr um die Baustelle geleitet werden soll.

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Ende März rücken in der Prinzenstraße die Bauleute an.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Voraussichtlich im Dezember wird die Johann-Sebastian-Bach-Straße in Kyritz wieder durchgehend befahrbar sein. Derweil laufen schon die Vorbereitungen auf die nächste Straßenbaustelle in der Innenstadt. Ab dem kommenden Frühjahr soll die Prinzenstraße auf ihrer kompletten Länge erneuert werden. Am Montagabend informierte die mit der Planung beauftragte Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft aus Berlin die Mitglieder des Wirtschafts- und des Bauausschusses der Stadt über Details.

Grundsätzlich wird sich die Gestaltung von Fahrbahn und Nebenanlagen eng an die der Holzhausener Straße anlehnen. Die Fahrbahnbreite werde unverändert bei acht Metern bleiben, erklärte Planer André Vtelensky. „Damit halten wir uns alle künftigen Varianten offen.“ Das betrifft beispielsweise die Anordnung von Stellplätzen für Pkw am Straßenrand.

24 neue Bäume verschönern die Straße

Die 13 verbliebenen Bäume in der Prinzenstraße wollen die Planer komplett ersetzen. Die meisten von ihnen hätten deutlich unter den ungünstigen Bedingungen gelitten – vor allem wegen der viel zu kleinen Baumscheiben. „Die Restlebenszeit liegt größtenteils unter zehn Jahren“, schätzt Vtelensky ein. Weitere Schäden durch den Tiefbau ließen sich nicht ausschließen. 24 neue Bäume sollen künftig in der Straße für Grün sorgen. „Die Baumscheiben werden auf jeden Fall größer.“

Den Zebrastreifen an der Kita will man mit farbigem Pflaster so gestalten wie den in der Bach-Straße. Die Gehwege erhalten die für Kyritz typische Pflasterung. LED-Lampen sollen Licht spenden.

Vollsperrung wird angestrebt

Das Planungsbüro geht von einem Baustart Ende März aus. „Wir hoffen, das in vier Monaten durchzuziehen“, sagt André Vtelensky. Das sei die reine Bauzeit. Eventuellen zusätzlichen Aufwand für die Erneuerung von Versorgungsleitungen oder archäologische Untersuchungen könne man bisher noch nicht genau beziffern. Auf jeden Fall strebe man eine komplette Sperrung der Straße an – um eben die Bauzeit möglichst kurz zu halten.

„Die größte Frage wird sein: Wie bleibt die Stadt erreichbar“, bekannte die Kyritzer Bauamtsleiterin Katharina Iredi. Bis Januar wolle man dazu Vorschläge vorlegen. Dann soll es auch eine Informationsveranstaltung für die Anwohner geben.

Von Alexander Beckmann

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