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Bauplan für Prignitz-Center steht

Kyritz Bauplan für Prignitz-Center steht

Während der Abriss- und Neubauarbeiten für das Prignitz-Center in Kyritz wird keine alternative Versorgung geschaffen. Versuche, eine Lösung dahingehend zu finden, habe es zumindest aber gegeben. Das sagte der zuständige Planer am Montagabend vor den Mitgliedern des Bauausschusses. Er erläuterte ihnen den Bauplan.

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Das Prignitz-Center.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Das neue Prignitz-Center war am Montagabend in der Bauausschusssitzung im Kyritzer Rathaus Thema. Die Mitglieder, die dort gemeinsam mit dem Wirtschaftsausschuss tagten, ließen sich von Jörg Lewin als Planer das Bauvorhaben erklären. Lewin versicherte dabei, dass das Prignitz-Center bis zum Ende des kommenden Jahres wieder öffnen wird. „Das nächste Weihnachtsgeschäft findet im neuen Laden statt“, bekräftigte er. Der Markt soll damit in weniger als einem Jahr komplett umgebaut werden. Ab 8. Januar soll – wie berichtet – der vom Abriss betroffene Teil geräumt werden.

Nach dem Teilabriss soll das Center in einer L-Form wiederaufgebaut werden. Die Grundfläche wird nach Angaben Lewins nicht viel kleiner oder größer. Die Verkaufsfläche erhöht sich aber, weil bisher ungenutzte Flächen wie der große Flur wegfallen. „Wir sind der Überzeugung, dass das Prignitz-Center eine wichtige Ankerfunktion in Kyritz-West hat“, sagte Bürgermeisterin Nora Görke. Daher erachte auch sie es als wichtig, den Markt so schnell wie möglich wieder zu eröffnen.

Breite Zustimmung für das Umbauvorhaben

Generell würde das Umbauvorhaben laut dem Planer auf breite Zustimmung stoßen. Auch die Industrie- und Handelskammer sehe es als eine Notwendigkeit an, dieses in die Jahre gekommene Center grundlegend zu erneuern. Allerdings werde es während der Bauzeit keine Alternative geben, wie Lewin sagte. Zwar sei nach einer Übergangslösung gesucht worden, jedoch ohne Ergebnis. Damit wird es in Kyritz-West für ein knappes Jahr keine Einkaufsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe geben, worüber sich Anwohner in letzter Zeit bereits besorgt äußerten.

Im Ausschuss danach gefragt, ob sich die Stadt mit den anderen Supermärkten zu diesem Thema beispielsweise wegen drohender Überfüllungen kurzgeschlossen hat, antwortete Nora Görke mit Nein. Sie gehe davon aus, dass sie sich der neuen Kundschaft von alleine bewusst sind und sich entsprechend vorbereiten.

Dass die Kyritzer ihre Lebensmittelversorgung allgemein auch jetzt schon als unzureichend betrachten, ergab unterdessen eine MAZ-Umfrage: Für die Mehrheit der 90 Leser, die abstimmten, gibt es generell zu wenige Märkte in der Stadt.

Von Gina Wiesner

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