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Ostprignitz-Ruppin Bauprojekt liegt vorerst auf Eis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bauprojekt liegt vorerst auf Eis
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00:33 31.03.2018
In Herzberg soll eine Anlage mit barrierefreien Wohnungen für ältere Menschen und Bewohner mit Behinderungen entstehen.. Quelle: Peter Geisler
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Herzberg

Der Bau einer barrierefreien Wohnanlage in Herzberg verzögert sich. Eigentlich wollte Investorin Annett Freter-Lottermoser aus Neuruppin schon viel weiter sein. „Wir hatten die Baugenehmigung quasi schon in der Tasche“, sagt ihre Planerin Dagmar-Ursula Krischok.

Doch dann hatte das Bauaufsichtsamt in Neuruppin plötzlich Bedenken, das Projekt könnte zu groß sein für Herzberg und die Investoren könnten einen Präzedenzfall für andere Bauvorhaben schaffen. Vom Tisch ist das Projekt damit nicht, allerdings erwartet die Kreisverwaltung jetzt einen speziellen Bebauungsplan. Und den zu erstellen, dauert Monate.

Komplette kleine Wohnungen für Alleinstehende und Paare

16 barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen und solche mit Behinderungen will Annett Freter-Lottermoser in Herzberg bauen. Geplant sind kleine Wohnungen für Alleinstehende, aber auch für Paare.

Alle sind mit einem großen Duschbad ausgestattet, mit einer vollwertigen Küche, Lagerraum und Parkplatz. Die Planerin hat dafür drei Gebäude vorgesehen, angeordnet wie auf einem der alten Dreiseithöfe, die früher in vielen Dörfern existierten.

In Neuruppin betreibt Annett Freter-Lottermoser einen Pflegedienst, doch in Herzberg investiert sie als Privatperson. Die Anlage sei ausdrücklich nicht für das betreute Wohnen geplant, versicherte Dagmar-Ursula Krischok am Dienstag in der Gemeindevertretung.

Gemeinde Herzberg und Amt Lindow sagen jede Hilfe zu

„Dass wir das hier noch mal auf den Tisch kriegen, hätte ich nicht gedacht“, räumte Bürgermeisterin Michaela Wolff ein. Nur weil der Landkreis einen Bebauungsplan fordert, sind die Gemeindevertreter jetzt gefragt. Dass sie für das Projekt stimmen, stand für sie außer Frage. Auch das Amt Lindow sagte seine Unterstützung zu.

Planerin Krischok hofft, dass das Verfahren bis zum Sommer über die Bühne gehen kann. Wenn alles gut läuft, könnte der Landkreis im August die Baugenehmigung erteilen, so dass die Arbeiten im September beginnen können, hofft sie. Die Verträge mit den Firmen aus der Region seien längst geschlossen.

Lange haben Investorin und Planerin nach einer passenden Fläche gesucht. Am alten Forsthaus in Wulkow glaubten sie die vor einiger Zeit gefunden zu haben. Dass sie dort nicht bauen durften, lag an der Denkmalbehörde, sagt Dagmar-Ursula Krischok. Die fürchtet wohl um die Sichtachse vom einstigen Gutshaus, das aber schon vor Jahren abgerissen wurde. Statt Wulkow wird es nun Herzberg.

Von Reyk Grunow

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