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Baustelle nervt Anwohner – seit 5 Monaten

Ausbau der B 167 in Dabergotz Baustelle nervt Anwohner – seit 5 Monaten

Seit Mai ist die B 167 in Dabergotz (Ostprignitz-Ruppin) gesperrt, weil das Land die Straße komplett neu bauen lässt. Inzwischen sind viele Anwohner genervt von den Baggern vor ihrer Tür, von den Umleitungsstrecken und anderen Problemen. Dabei dauern die Arbeiten mindestens noch bis zum nächsten Sommer.

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Seit Mai ist die B 167 in Dabergotz gesperrt.

Quelle: Peter Geisler

Dabergotz. Zufrieden? Das ist Bürgermeister Ulrich Krebs nun wirklich nicht. Seit Mai ist die Ortsdurchfahrt von Dabergotz gesperrt und nichts scheint so zu laufen, wie es sich die Dabergotzer erhofft hatten. Immer wieder hört Krebs Beschwerden, viele Anwohner sind genervt: „Wie soll man da zufrieden sein?“

Mehr als zehn Jahre hatten die Dabergotzer gedrängelt, dass die Bundesstraße quer durch den Ort endlich erneuert wird. Dass es Behinderungen geben wird, wenn die Bagger erst einmal anfangen, war allen klar. Die Baufirma hatte aber versprochen, dass niemand länger als drei oder vier Tage nicht auf seinen Hof kommt. „Aber manche konnten drei oder vier Wochen nicht auf ihr Grundstück“, sagt Krebs. Frust macht sich in Dabergotz breit, je länger die Bauarbeiten dauern.

In den nächsten Tagen kommt der Asphalt

Bis zum Herbst wollte die Baufirma Oevermann eigentlich mit dem ersten Bauabschnitt vom Ortseingang aus Richtung Kerzlin bis zur Bahnhofstraße fertig sein. Der Bau einer Regenwasserreinigungs­anlage hat allerdings wesentlich länger gedauert als erwartet. Immerhin soll in den nächsten Wochen die Tragschicht aus Asphalt gegossen werden. Danach können die ersten Autos über die neue Straße in Richtung Kerzlin fahren, auch wenn sie noch Baustelle ist.

Für Montagabend um 18 Uhr haben der Landesstraßenbetrieb als Auftraggeber und die Baufirma zu einer Anwohnerversammlung in der Gaststätte Paries geladen. Dort soll es vor allem um den zweiten Bauabschnitt von der Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Neuruppin gehen. Schon seit einigen Wochen werden in diesem Bereich die neuen Leitungen verlegt. Der Landesstraßenbetrieb hofft deshalb, dass der eigentliche Straßenbau in diesem Abschnitt schneller vorangeht als auf dem ersten Teilstück. Wann genau die Firma Oevermann mit dem Bau der Fahrbahn dort beginnt, wird sich in den nächsten Tagen klären. „Ich hoffe, dass wir mit dem zweiten Abschnitt noch in diesem Jahr fertig werden“, sagt Irina Lorz, die das Bauvorhaben beim Landesbetrieb betreut. Voraussichtlich im März könnte dann der Ausbau des dritten und letzten Abschnitts mit der Einmündung zum Temnitzpark beginnen. Im Juni 2016 soll die neue Ortsdurchfahrt komplett fertig sein.

Von Reyk Grunow

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