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Ostprignitz-Ruppin Baustellen legen noch mehr Straßen lahm
Lokales Ostprignitz-Ruppin Baustellen legen noch mehr Straßen lahm
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22:23 21.02.2018
Viel Wasser und dazu Frost: Die Arbeiten in der Schinkelstraße gehen nicht so schnell voran wie gehofft. Jetzt wird noch eine Kreuzung gesperrt. Quelle: Reyk Grunow
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Neuruppin

Ab der kommenden Woche wird es in der Neuruppiner Innenstadt noch enger. Wegen der Bauarbeiten an der Schinkelstraße wird voraussichtlich ab Montag auch die August-Bebel-Straße in diesem Bereich gesperrt. Als einzige direkte Durchfahrt durch die Neuruppiner Innenstadt steht dann für die nächsten Monate nur noch die Friedrich-Engels-Straße zur Verfügung. Dort gilt trotzdem weiter Tempo 10.

Vor allem wegen des heftigen Regens im vergangenen Jahr sind die Bauarbeiter in der Schinkelstraße noch nicht soweit, wie sie eigentlich sein wollten. Ursprünglich war geplant, zunächst die Kreuzung mit der Karl-Marx-Straße auszubauen und erst wenn die fertig ist, die Kreuzung mit der August-Bebel-Straße zu sperren. das ist jetzt offenbar nicht mehr möglich.

Die Bauarbeiten an der Kreuzung Schinkel- und Karl-Marx-Straße sind noch längst nicht fertig. Um den engen Zeitplan trotzdem irgendwie einhalten zu können, sollen die Bauarbeiten an der Kreuzung August-Bebel-Straße deshalb parallel laufen. Dafür muss die gesamte Kreuzung gesperrt werden.

Laut Stadtverwaltung ist das zunächst von Montag an bis Ende April geplant; sollte am Montag weiter Frost herrschen, könnte die Sperrung um ein paar Tage verschoben werden. Eine Umleitung soll von der Karl-Marx-Straße aus durch die Virchow- und die Wallstraße zur Schinkelstraße und zur B 167 führen. In der engen Wallstraße dürfte das nicht ohne zusätzliche Parkverbote möglich sein.

Busse halten nicht mehr am Museum

Auswirkungen hat das auch für den Busverkehr. Am Neuruppiner Museum halten ab Montag keine Busse mehr. Sie stoppen dann stattdessen an der Station Karl-Kurzbach-Platz in der Friedrich-Engels-Straße.

Auch für die Feuerwehr könnte die Sperrung der Kreuzung ein Problem werden. Sie darf ausnahmsweise für die Zeit der Bauarbeiten die Hauptwache an der Schinkelstraße mit ihren großen Fahrzeugen auch durch die schmale Lazarettstraße verlassen, so die Rathaussprecherin Michaela Ott.

Die Kreuzung mit der August-Bebel-Straße wird ab Montag komplett gesperrt. Quelle: Reyk Grunow

Wie lange die Bauarbeiten an der Schinkelstraße genau dauern werden, ist ungewiss. Ursprünglich hatte die Stadt beim Landkreis nur bis Ende März eine Sperrung der Straße beantragt. Dieser Termin ist unmöglich zu halten. Jetzt ist von Mai die Rede.

Auch wenn es eine Umleitung durch die Wallstraße gibt: Ein Großteil des Verkehr durch die Altstadt dürfte sich in den kommenden Wiche über die Friedrich-Engels-Straße wälzen. Dort gibt e aber nach wie vor das Problem, dass ein teil des neu verlegten Pflasters völlig los eist. Seit November gilt auf mehrere Hundert Meter ein Höchsttempo von zehn Kilometern pro Stunde. Jetzt ist klar: Dabei bleibt es in den nächste Monaten auch.

Ein Problem für die Feuerwehr

Die Schinkelstraße in Neuruppin wird in mehreren Abschnitten ausgebaut.

Der erste Teil zwischen Friedrich-Engels- und Karl-Marx-Straße wurde bereits vor einigen Jahren fertiggestellt. Aktuell ist der Abschnitt zwischen Karl-Marx- und August-Bebel-Straße and er Reihe. Zunächst wurde nur die Kreuzung an einem Ende der Baustelle gesperrt, jetzt soll auch die am anderen Ende folgen.

Wann die Bauarbeiten zwischen August-Bebel-Straße und B 167 beginnen, ist derzeit allerdings noch ungewiss. Die Arbeiten dort wären ein erhebliches Problem für die freiwillige Feuerwehr. Mit einer Baustelle vor der Wache könnte sie nicht mehr schnell genug ausrücken.

Das letzte Stück der Schinkelstraße kann deshalb wohl erst erneuert werden, wenn Neuruppin irgendwann nach 2020 eine neue Feuerwehrhauptwache an einem anderen Ort errichtet hat.

Wegen der Schäden an der gerade einmal zwei Jahre alten Fahrbahn liegt die Stadt mit der Baufirma im Streit. Vorerst will sich die Neuruppins Verwaltung deshalb auch nicht dazu äußern, wann die kaputte Friedrich-Engels-Straße saniert werden kann. Ohne eine Sperrung der Straße wird aber auch das nicht gehen.

Von Reyk Grunow

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