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Bausünden der Vergangenheit sind passé

Wittstocker Friedhofskapelle wird wie geplant zum Jahresende fertig Bausünden der Vergangenheit sind passé

"Ende des Jahres ist alles fertig", verspricht Superintendent Matthias Puppe. Auch wenn es im Moment nach einer Stagnation aussieht, weil sich an der Friedhofskapelle nichts tut, müssen die Leute keine Sorge haben, dass die Kirchengemeinde die Komplettsanierung nicht mehr voran treibt.

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Völlig neu gestaltet wurde auch der Platz vor der Kapelle.

Quelle: Uta Köhn

Wittstock. "Es hängt an einem einzigen Gewerk", sagt er. "Die Firma, die uns die Heizleisten liefern sollte, ist insolvent und wir müssen jetzt anderweitig Ersatz beschaffen." Dass dies sehr kurzfristig gelingt, dessen ist er sich sicher. Wenn es denn doch nicht klappen sollte, werde über den Winter eine provisorische Heizung die Friedhofskapelle wärmen.

Solange allerdings die richtige Heizung nicht funktioniert, können auch die umgearbeiteten Bänke noch nicht eingebaut werden. Bei denen handelt es sich um Kirchenbänke, die aus der Sankt-Marien-Kirche ausgebaut und in einer Tischlerei so umgearbeitet wurden, damit sie in die Friedhofskapelle hinein passen.

Die Arbeiten am neuen Zugang sind mittlerweile abgeschlossen. Der neue Zaun bildet eine deutliche Abgrenzung zum Parkplatz. Gleich dahinter wurde ein großer Vorplatz vor der Friedhofskapelle gestaltet. Wenn während der Trauerfeiern Gäste vor der Kapelle warten, können Besucher den Zugang hinter zwischen der Kapelle und der Remise nutzen.

An diesem Nebengebäude steht eine Rüstung. Dort werden unter anderem Toiletten eingebaut. "So lange müssen die Leute leider noch die Dixi-Toiletten benutzen", bittet Superintendent Matthias Puppe um Verständnis. Die Bauarbeiten dort sollen ebenfalls bis zum Ende dieses Jahres fertig sein.

Auch wenn die Bauarbeiter noch einiges an Arbeit vor sich haben, ist Matthias Puppe mit dem erreichten Stand sehr zufrieden: "Die Bausünden aus der Vergangenheit sind alle weg." Die Maßwerkfenster an beiden Giebeln sind wieder zu sehen und es schaut sehr schön aus, wenn bei Sonnenschein farbige Lichtpunkte auf die Wände fallen. Der neue Fußboden ist auch schon verlegt.

Im Altarraum wird jetzt noch ein Durchbruch zum unmittelbar angrenzenden Verwaltergebäude gemacht, wo sich dann in einer neuen Sakristei der Pfarrer beziehungsweise der Trauerredner umziehen und auf die Trauerfeier vorbereiten kann.

Von Uta Köhn

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