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Bayerntage sollen hunderte Besucher locken

Wittstock Bayerntage sollen hunderte Besucher locken

Lederhosen, Dirndl und Münchner Löwenbräu gibt es nicht nur beim Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt, auch in Wittstock erfreut sich das Fest in Form der „Heinrichsdorfer Bayerntage“ seit Jahren größter Beliebtheit. Veranstalter Jörg Lutter rechnet mit über 1500 Besuchern. In diesem Jahr soll eine ganz besondere Band für Stimmung sorgen.

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Jörg Lutter hat die Bayerntage in Wittstock als Großveranstaltung etablieren können. Ab Freitag eröffnet das große Partyzelt am Bleichwall.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Ab Freitag heißt es in Wittstock wieder „O’zapft is“. Dann starten die Heinrichsdorfer Bayerntage in der Dossestadt nämlich in ihre elfte Runde. „Wir hatten 2006 mal mit knapp 150 Gästen gestartet“, erinnern sich Veranstalter Jörg Lutter und sein Lebensgefährtin Ulrike Rackisch. Damals noch in Heinrichsdorf, bis das Großevent dann ab 2013 jedes Jahr in Wittstock stattfand – heute allerdings mit zehnmal so vielen Besuchern als vor zehn Jahren.

Rund 1500 Plätze stehen den Besuchern im großen Festzelt in diesem Jahr zur Verfügung. Dieses wird übrigens nicht wie in der Vergangenheit auf dem Amtshof der alten Bischofsburg, sondern auf der Festwiese am Bleichwall aufgebaut. „Das Gerüst steht schon“, informiert Lutter. Bis Mittwoch sollen Planen und Bestuhlung folgen. Mit rund 1200 Quadratmetern fällt das Partyzelt diesmal auch etwas größer aus als die Jahre zuvor. Um das Zelt herum soll es wieder eine Kirmes geben, wie Lutter mitteilt.

Ulrike Rackisch erinnert sich noch gut an das erste Fest vor zehn Jahren

Ulrike Rackisch erinnert sich noch gut an das erste Fest vor zehn Jahren.

Quelle: Christian Bark

Ab 19 Uhr werden am Freitag die ersten Gäste erwartet. „Wir machen dann Lagerfeuer mit Stockbrot“, kündigt der Partyveranstalter an. Erstes original bayerisches Bier soll es Freitag natürlich auch schon geben. Richtig gefeiert werde dann am Samstag. Bereits um 15 Uhr ist laut Rackisch Einlass ins Partyzelt. Ab 16 Uhr gebe es dann Blasmusik vom Wittstocker Blasmusikorchester. „Dann können die Leute sich bei Haxe oder Backhendl erstmal sattessen“, sagt Lutter. Die Gerichte, darunter Laugenbrezeln, bereitet sein Partyservice selbst zu. Löwenbräu sei aus Bayern importiert worden.

„Es soll nicht nur ein billiger Abklatsch des Münchner Originals sein“, erklärt Lutter. Immerhin sei das Fest in der Vergangenheit immer professioneller und stimmungsvoller geworden. „Dass wer ohne Tracht oder Kostüm kommt, ist schon Ausnahme“, berichtet der Veranstalter.

Die Leute kämen aus Mecklenburg, der Prignitz und sogar aus Berlin. „Die Wittstocker sind heiß auf das Fest“, weiß Lutter. Und die original Zillertaler sollen am Samstag ab 16 Uhr die Stimmung richtig anheizen. Am Sonntag klinge das Fest dann ab 11 Uhr beim Frühschoppen aus.

Tickets: Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro. Ein Essensgutschein ist inbegriffen. An der Zeltkasse kosten sie ohne Gutschein zehn Euro. Vorbestellungen unter Tel. 0172/3 16 24 75.

Von Christian Bark

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