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Bedenken wegen Spielplatz-Umgestaltung

Blankenberg Bedenken wegen Spielplatz-Umgestaltung

Der Blankenberger Bernd Jünemann äußerte in der jüngsten Gemeindevertretersitzung massive Bedenken wegen der geplanten Umgestaltung des Spielplatzes in Blankenberg. Seiner Ansicht nach dürfen dort keine Altreifen und Steine für einen Kletterparcours verwendet werden. Das verstoße gegen jede Vorschrift, sagte er.

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Der Spielplatz in Blankenberg.

Quelle: André Reichel (Archiv)

Blankenberg. Die „Mitteilungen des Bürgermeisters“ sind obligatorisch ein wichtiger Tagesordnungspunkt in den Sitzungen der Wusterhausener Gemeindevertreter. So war es auch am Dienstag. Roman Blank zählte auf, was baulich, gesellschaftlich und im sozialen Bereich jüngst geschehen und demnächst zu erwarten ist. Sein Wohnort Blankenberg kam in der Auflistung auch vor. Der Spielplatz sei nun umgestaltet und werde bis zum Kindertag am 1. Juni noch ein Tor für Fußballspieler bekommen. Blank wiederholte auch, was er zuvor schon mehrfach angekündigt hatte. „Der örtliche Treckerverein wird am Rand noch aus alten Reifen und Steinen einen Kletterparcours errichten.“

„Das ist gegen jede Vorschrift“, hielt ihm ein anderer Blankenberger darauf entgegen. Bernd Jünemann, Vorsitzender der CDU-Fraktion, kann sich mit seinem Fast-Nachbarn über das Erreichte nicht freuen. Jünemann hatte sein Wissen über Spielplätze und wie sie aussehen dürfen, sichtbar aufgestockt. Er las die Nummern von Vorschriften vom Blatt ab und wies darauf hin, wo man nachschlagen muss, um sie zu finden.

In Altreifen sind Schadstoffe enthalten

So viel jedenfalls sei sicher: Auto-Altreifen gehörten keinesfalls an Orte, an denen Kinder spielen, weil die Pneus reichlich Schadstoffe enthielten. Und Steine seien allein wegen der Unfallgefahr durch Stürze sowieso verboten. Stattdessen wäre ein Kletternetz eine sinnvolle Alternative. Auch sonst wäre es nach Ansicht von Bernd Jünemann gut gewesen, wenn die Verantwortlichen im Rathaus die Spielplatz-Neuauflage mit den Bürgern vorher besprochen hätten.

Aber ob das alle interessiert hätte? Blankenberg hat derzeit keinen Ortsvorsteher, dafür aber Einwohner mit 26 Enkelkindern, die regelmäßig ihre Großeltern besuchten. Auch das hat Bernd Jünemann recherchiert. Ein sicherer Spielplatz sei also für den kleinen Ort durchaus angebracht.

Bürgermeister Roman Blank  nahm die Hinweise zur Kenntnis.

Von Wolfgang Hörmann

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