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Ostprignitz-Ruppin Beeindruckende Möglichkeiten in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Beeindruckende Möglichkeiten in Wittstock
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02:15 10.12.2015
Klaus Dräger (r.) möchte seinen Garten zur Laga für Besucher öffnen. Das schlug er Minister Jörg Vogelsänger (Mitte) und Bürgermeister Jörg Gehrmann (l.) vor. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Das Fazit fiel positiv aus: „Ich bin beeindruckt von den Möglichkeiten, die Wittstock hat“, sagte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger nach dem Rundgang am Montag durch die Dossestadt. In Begleitung von Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos), der Landtagsabgeordneten Ina Muhß (SPD), Stadtverordnetenvorsteher Burkhard Schultz (KBV) sowie Friedhofsgärtner und Laga-Unterstützer Bernd Haase wolle sich Vogelsänger „einen Gesamteindruck“ von Wittstock im Hinblick auf die Ausrichtung der Landesgartenschau (Laga) im Jahr 2019 verschaffen. „Schließlich möchte ich im Januar auf der Grünen Woche in Berlin Werbung für Wittstock machen.“

Ina Muhß, Jörg Vogelsänger, Jörg Gehrmann und Burkhard Schultz auf Stadtrundgang. Quelle: Björn Wagener

Der Rundgang begann am Rathaus und führte dann zunächst zum Bahnhof als künftigem Eingangstor zur Laga. Dort erläuterte Gehrmann einige der bevorstehenden Veränderungen. So solle der Parkplatz auf die andere Seite des Bahnhofs verlegt und die Verbindung zwischen Bahn und Bus in diesem Bereich neu geplant werden. Denn die jetzige Situation sei „etwas ungeordnet“. Bei der Lösung des Ganzen sei die Nahverkehrsgesellschaft (ORP) involviert.

Ebenso werde gemeinsam mit der Denkmalschutzbehörde überlegt, wie mit dem russischen Soldatenfriedhof umgegangen werden soll. Für die Zeit der Laga solle außerdem der Bahnübergang in der Kyritzer Straße geschlossen werden. Gehrmann hofft, dass eine Taktung der Bahnverbindungen ermöglicht werden kann, die es Besuchern erlaubt, auch Abendveranstaltungen in Wittstock zu besuchen und danach noch nach Hause zu kommen.

Der Weg führte die Spaziergänger unter anderem an der Stadtmauer entlang zum Bleichwall und Dosseteich, der erst kürzlich saniert wurde. Begleitet wurde die kleine Gruppe von Kameramann Klaus Falk, der im Auftrag der Stadt Höhepunkte und wichtige Anlässe auf dem Weg zur Laga in bewegten Bildern festhält.

Klaus Dräger möchte seinen Garten zur Laga öffnen

Passant Klaus Dräger kam zwischendurch auf die Gruppe zu, um vorzuschlagen, dass er seinen Garten zur Laga-Zeit für Besucher öffnen möchte. Weitere Stippvisiten des Ministers waren der Amtshof, die aufwändig umgestaltete Kita Kinderland am Kirchplatz oder auch die Bibliothek im Kontor. Dort fasste Jörg Vogelsänger seine durchweg positiven Eindrücke zusammen und stellte der Stadt Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung und der Städtebauförderung in Aussicht, um sich für die Laga adäquat zu präsentieren. Zudem sollten Synergieeffekte im Hinblick auf das Fontanejahr genutzt werden, das ebenfalls 2019 in Neuruppin gefeiert wird. Bürgermeister Gehrmann kündigte an, dass die Firma, die sich mit der Umsetzung der Laga beschäftigen wird, voraussichtlich im Februar gegründet und im April rechtswirksam sein werde. „Im ersten Quartal 2017 könnte dann, wenn alles gut läuft, erste Hand angelegt werden, um die baulichen Veränderungen praktisch umzusetzen. Die Kleingartenvereine sollen ebenfalls in die Laga eingebunden werden, hieß es. Bernd Haase kündigte an, dass Besucher die Gärten mit dem Rad werden erkunden können. Burkhard Schultz wies darauf hin, dass es nun darauf ankomme, die verbleibende Zeit effektiv zu nutzen und schnelle Entscheidungen zu treffen. Verwaltung und Politik hätten in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten.

Von Björn Wagener

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