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Ostprignitz-Ruppin Bei  Altfriesacker Brücke ist der Wurm drin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bei  Altfriesacker Brücke ist der Wurm drin
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00:22 04.01.2016
Während die Fehrbelliner viele Straßen saniert haben, blieb die Erneuerung der historischen Brücke in Altfriesack 2015 noch liegen. Quelle: Celina Aniol
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Fehrbellin

Mehr als 480 000 Euro wollte die Gemeinde Fehrbellin im Jahr 2015 allein für die Unterhaltung ihrer Straßen ausgeben – und hat dabei fast eine Punktlandung erzielt. Knapp 450 000 Euro hat die Kommune bis zu der Zeit zwischen den Jahren für die Erneuerung von öffentlichen Wegen, Brücken, Parkplätzen oder Straßenbeleuchtung bezahlt. Hinzu kommen etliche Investitionsvorhaben, die extra berechnet werden.

Allerdings sind noch einige Rechnungen offen, berichtet Rasmus Krebs, Fachgebietsleiter für Planung und Entwicklung im Fehrbelliner Rathaus. So gibt es noch keine Schlussabrechnung für die Reparatur des ersten Bauabschnitts zwischen Fehrbellin und Betzin. Zwar sei die Vollsperrung an der Umgehungsstraße, an der die Bauarbeiten Mitte November begonnen haben, wieder aufgehoben. Es fehlen aber noch Markierungen, und auch die Bankette sind nicht ganz fertig.

Ähnlich sieht die Situation beim Ausbau eines Streckenabschnitts auf der Straße zwischen Betzin und Jahnberge aus. Denn auch bei dem gemeinsamen Vorhaben der Gemeinden Fehrbellin und Wiesenaue, das für die Fehrbelliner mit etwa 100 000 Euro zu Buche schlägt, sind Restarbeiten zu absolvieren. Noch im Dezember wurde hingegen der Ausbau des Weges zum Sportplatz in Protzen erledigt, bei dem die Gemeinde rund 75 Prozent Gesamtkosten von rund 25 000 Euro übernimmt.

Längst abgearbeitet ist die Erneuerung der Luchchaussee nach Zietenhorst, deren Zustand die Anlieger seit Jahren kritisiert haben und für die die Kommune nun über 40 000 Euro ausgegeben hatte. Der Verwaltungsmitarbeiter hofft, dass die Gemeinde die Straße nicht mehr so oft in Angriff nehmen muss, weil sie kurz nach den Bauarbeiten auch 35 Pappeln entlang der Strecke fällen konnte, die zu den Schäden geführt haben. Auf die entsprechende Genehmigung hat die Kommune zuvor jahrelang gewartet.

Größere Projekte bildeten die Ausnahme beim Straßenbau

Diese größeren Projekte bilden allerdings eher eine Ausnahme beim Straßenbau in Fehrbellin. „Es ist vor allem eine lange Liste von kleinen Arbeiten, die wir in diesem Jahr erledigt haben“, sagt Rasmus Krebs. So haben die Fehrbelliner in Linum neue Straßenlampen errichtet, in Wall Ausweichstellen geschaffen, an einigen kritischen Stellen für eine bessere Entwässerung gesorgt, den Parkplatz am Hakenberger Denkmal erneuert, den Gehweg in Wall zurückgebaut oder das Geländer der Brücke in Betzin frisch gestrichen.

Eine Sache ärgert Rasmus Krebs allerdings: Dass die Gemeinde es immer noch nicht geschafft hat, die historische Brücke in Altfriesack zu sanieren. „Da ist der Wurm drin“, sagt der Bauexperte. Das Problem ist, dass sich in Deutschland nur eine Hand voll Planungsbüros mit solchen Bauwerken auskennt und diese in den vergangenen Jahren nach und nach von der Sanierung in Altfriesack Abstand genommen haben. Jetzt habe Fehrbellin aber endlich einen Vertrag mit einem Büro aus Hannover geschlossen. Rasmus Krebs hofft, dass die Brücke 2016 endlich mit neuem Antrieb und moderner Steuerung ausgestattet wird.

Von Celina Aniol

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