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Benefiz-Regatte macht 2018 eine Pause

Neuruppin Benefiz-Regatte macht 2018 eine Pause

Die Organisatoren der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Neuruppin gönnen sich eine Pause: Nach der zehnten Auflage, bei der am Wochenende 101 Teams starteten, müssen die Boote dringend repariert werden. Die Stiftung „Leben mit Krebs“ bedauert die Absage zwar, hat aber Verständnis und sprach eine besondere Einladung aus.

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Auch der Spaß kam bei der zehnten Auflage von „Rudern gegen Krebs“ nicht zu kurz, zur Freude von NRC-Chefin Antje Schulz.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Im nächsten Jahr wird es keine Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ auf dem Ruppiner See geben. „Wir haben uns nach zehn Regatten ein Jahr Pause verdient“, sagte am Montag Antje Schulz, die Chefin des Neuruppiner Ruderclubs (NRC). Der Verein, der in diesem Jahr 80 Bootsmannschaften betreut hat, will die Zeit nutzen, um wenigstens einige der Trainingsboote reparieren zu können. „Wir kommen sonst mit dem Reparieren nicht hinterher.“ Schließlich sind die meisten Boote des NRC, mit denen in den vergangenen Wochen trainiert worden war, gut 30 Jahre alt. Der NRC will überlegen, wie das Training künftig etwas anders organisiert werden kann. „80 Boote zu trainieren, das schaffen wir nicht noch einmal“, sagte Schulz. Immerhin dauert jede Trainingseinheit mindestens drei Stunden.

Großes Lob von der Stiftung Leben mit Krebs

Stefan Grünewald-Fischer, Projektleiter der Stiftung Leben mit Krebs, bedauerte die Neuruppiner Absage der Regatta für das nächste Jahr, auch wenn er Verständnis zeigte. „Was die Neuruppiner am Sonnabend auf die Beine gestellt haben, verdient das größte Lob.“ Das sei nicht zu toppen.

Bei der zehnten Auflage von „Rudern gegen Krebs“ waren 101 Teams an den Start gegangen. Rekord. Auch die Stimmung am Bollwerk war prächtig. Dabei hatten sich die Organisatoren schon auf das Schlimmste gefasst gemacht, weil die Meteorologen für die Fontanestadt eigentlich Sturm und Regen angesagt hatten. Doch die Vorhersagen trafen zur Freude der Organisatoren und der vielen freiwilligen Helfer nicht ein. „Sogar Petrus hat uns unterstützt“, sagte Schulz.

Am Wochenende will der NRC zu seiner traditionellen Wanderruderfahrt mit Mitgliedern aus anderen Vereinen aufbrechen. Noch offen ist, ob der NRC eine Einladung der Stiftung im nächsten Jahr annehmen wird. Grünwald-Fischer hat die Organisatoren und Helfer der Regatta zum Wanderrudern auf dem Rhein bei Bingen eingeladen.

Von Andreas Vogel

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