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Benefizkonzert für Zirkus „Humberto“

Musikspektakel in Wittstock Benefizkonzert für Zirkus „Humberto“

Schon das erste Musikspektakel in Wittstock schlug 2009 wie eine Bombe ein. Das Konzept ist einfach wie genial: Ein Abend mit tanzbarer Livemusik lockt das Publikum. Doch die Veranstalter wollen nicht reich werden. Alle Einnahmen gehen alljährlich an den Zirkus „Humberto“, der sein Winterquartier in Wittstock aufschlägt.

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Zum 8. Mal unterstützen Frank Reese (l.) und Klaus-Dieter Schmidt (r.) das Zirkusteam um Joschi Ortmann.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Zwei Männer, eine Flasche Whisky und ein langer Abend. Bei Klaus-Dieter Schmidt und Frank Reese aus Dossow sitzt die Erinnerung noch tief, wenn sie sich an diesen denkwürdigen Tag im Jahre 2008 besinnen. „Das war eine gute Spinnerei“, sagt der 56-jährige Schmidt. „Ein halbes Jahr später war die Idee spruchreif und wir planten das erste Musikspektakel im Zirkus Humberto“, so der 57 Jahre alte Reese.

Somit begann 2009 eine Erfolgsserie in Wittstock, die bis heute anhält. „Das war eine irre Idee und das erste Musikspektakel schlug beim Publikum ein wie eine Bombe“, sagt Reese. Am Sonnabend, 5. März, von 19 Uhr bis 2 Uhr steht das 8. Musikspektakel im geheizten Zirkuszelt am Wittstocker Bleichwall auf dem Programm. Der Einlass beginnt um 18 Uhr.

„Die Besucher wollen einfach nur Spaß an dem Abend. Und das Musikspektakel ist eine Spaßveranstaltung für Musikerfreunde und Zirkusleute“, sagt Reese. Fünf Bands servieren dem Publikum tanzbare Rock-, Pop- und Schlagermusik. Essen und Trinken runden den Abend ab. Neben den Bands „Die Prignitzer“ und „Sirius“ aus Wittstock treten „Monte Christo“ sowie „Andy und Freunde“ aus Trebbin (Landkreis Teltow-Fläming) auf. Natürlich mischt auch die britische Band „Undercover“ aus London wieder mit. „Diese Band wird hier wie die ,Beatles’ gefeiert und spielt aktuelle Rockmusik“, so Frank Reese. „Die planen ihren Urlaub nur für diesen Abend“, so Reese. Schmidt ergänzt: „Für „Undercover“ war das 2010 ein völlig neues Erlebnis, denn hier ist das Zelt krachend voll und in London spielen sie nur vor einer Handvoll Publikum.“

Jede Band spielt eine Stunde, dann folgt eine 15-minütige Pause zum Bühnenwechsel. In dieser Zeit treten jeweils die Artisten vom Zirkus ins Rampenlicht. „Für alle Musiker ist das hier immer eine gute Gelegenheit, vor vollem Haus gefeiert zu werden“, so der 57-jährige Frank Reese. Denn „Musiker ticken nicht nur anders, in ihnen schlägt auch das Künstlerherz.“

Hinter den beiden Organisatoren steht eine gut 20-köpfige Truppe. Bei allen steht das Musikspektakel ganz im Zeichen der Hilfe für „Humberto“. Der Zirkus schlägt seit mehr als 20 Jahren seine Zelte im Wittstocker Winterquartier auf. „Für uns alle ist es ein schöner Abend. Besonders, wenn wir wissen, dass mit den Einnahmen viele Kosten für das Winterquartier des Zirkus beglichen werden“, sagt Frank Reese. Für Zirkuschef Joschi Ortmann ist das Musikspektakel eine große Sache: „Wir freuen uns jedes Jahr riesig darauf. Damit haben wir einen viel besseren Start in die neue Saison.“

Klaus-Dieter Schmidt hält Jahr für Jahr Augen und Ohren offen, um neue Bands für das Musikspektakel zu gewinnen. „Ich habe den Anspruch, mindestens eine neue Band in jedem Jahr zu präsentieren.“ Mit „Andy und Freunde“ aus Trebbin präsentiert er dem Publikum nun ein neues Gesicht. „Die spielen aktuelle Popmusik“, sagt Schmidt, der Schlagzeuger bei „Die Prignitzer“ ist. Er führt außerdem als Moderator durch den Abend. Es wird es immer schwieriger, Bands zu finden, die für den guten Zweck spielen, räumt Schmidt ein. „Vielleicht haben andere Bands Lust, am 5. März herzukommen und sich dann für das nächste Jahr zu bewerben“, sagt er.

Gut die Hälfte des Publikums sind Stammgäste. Frank Reese kennt drei Fraktionen: „Bei einem Teil der Gäste sind die Sitzplätze begehrt, die nächste Gruppe steht gerne und freut sich, Zeit zum Quatschen und Trinken zu haben und der dritte Fanblock sitzt auf dem Rang und verfolgt von dort alles genau.“

Hinweis: Tickets gibt es in Wittstock in der Touristinfo,Walter-Schulz-Platz 1 oder unter  03394/43 34 42. Wer vom Publikum noch im Besitz eines eigenen Spielerausweises aus DDR-Bandzeiten ist, bringt den originalen Ausweis am Abend mit und erhält freien Eintritt.

Von Christamaria Ruch

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