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Benefizkonzert für Zirkus Humberto

Wittstock Benefizkonzert für Zirkus Humberto

Seit 2009 gehört das Musikspektakel in Wittstock zu den Veranstaltungsrennern. Das Konzept ist einfach genial. Einen Abend lang rocken Bands mit Livemusik das Zirkuszelt. Das Publikum tanzt ausgelassen. Alle Einnahmen bekommt der Zirkus Humberto. Doch die Zukunft des Spektakels ist wegen der Planung zur Landesgartenschau 2019 ungewiss.

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Frank Reese (l.) und Klaus-Dieter Schmidt (r.) unterstützen mit dem Musikspektakel das Zirkusteam um Joschi Ortmann.

Quelle: foto: Christamaria Ruch

Wittstock. Fünf Bands aus Wittstock, Neuruppin, Trebbin und Fürstenwalde stehen in den Startlöchern. Auch „Undercover“ aus London mischt am Sonnabend, 5. März, ab 19 Uhr auf dem Bleichwall in Wittstock wieder mit. Zum 9. Mal startet dann das Musikspektakel im Zirkus Humberto. Alle Bands spielen für den guten Zweck. Die Einnahmen decken viele Kosten für das Winterquartier des Zirkus’ in Wittstock.

500 Besucher werden wieder erwartet. Jede Band spielt eine Stunde, dann folgt eine 15-minütige Pause zum Bühnenwechsel. In dieser Zeit treten jeweils die Artisten vom Zirkus ins Rampenlicht. Das Organisationsteam Klaus-Dieter Schmidt und Frank Reese hält Jahr für Jahr Augen und Ohren offen, um neue Bands für das Musikspektakel zu gewinnen. „Ich habe den Anspruch, mindestens eine neue Band in jedem Jahr zu präsentieren“, sagt Schmidt. Mit „Unerhört“ aus Neuruppin und „Bandsalat Deluxe“ aus Fürstenwalde präsentiert er dem Publikum gleich zwei Neulinge im Zirkuszelt. „Die Band „Unerhört“ hatte ich vergangenes Jahr schon angepeilt, das sind ganz lockere Typen, die Deutschrock spielen und der Sänger hat eine Stimme, die Marius Müller-Westernhagen sehr ähnelt“, so Schmidt. „Bandsalat Deluxe“ spielt internationale Rockmusik. „Die Prignitzer“ und „Sirius“ aus Wittstock sowie „Monte Christo“ und „Undercover“ gehören schon zum Inventar beim Musikspektakel. Auf vier bis acht Auftritte kommen sie dort. Dreh- und Angelpunkt für den Auftritt „ist die Motivation, vor einem großen Publikum live zu spielen“, so Klaus-Dieter Schmidt. Denn das ist mittlerweile fast zur Seltenheit geworden. „Es gibt kaum Möglichkeiten für Auftritte.“ Für Zirkuschef Joschi Ortmann ist das Musikspektakel eine große Sache: „Wir freuen uns jedes Jahr riesig darauf. Wir danken allen für diese Hilfe, denn damit haben wir einen viel besseren Start in die neue Saison.“

Die Band „Sirius“ aus Wittstock rockt zum vierten Mal das Zirkuszelt

Die Band „Sirius“ aus Wittstock rockt zum vierten Mal das Zirkuszelt.

Quelle: Christamaria Ruch

Neben der Vorfreude auf einen Abend mit Livemusik und voller Tanzfläche ist Klaus-Dieter Schmidt voller Sorge. Denn die Organisation ist überschattet von einer ungewissen Zukunft. Ob das 10. Musikspektakel 2018 über die Bühne geht, ist derzeit offen. „Wir haben uns fast damit abgefunden, dass es jetzt das letzte Mal sein wird“, sagt Schmidt. Denn: Der angestammte Platz gehört fortan zur Planungsfläche für die Landesgartenschau (Laga) 2019. Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert sagt dazu: „Die Planungen für die Umgestaltung laufen. Wir haben das Thema Veranstaltungsfläche auf dem Schirm. In diesem Zusammenhang prüfen wir gerade mehrere Möglichkeiten und suchen nach einer Ersatzfläche.“ Die Stadt verfügt über mehrere Standorte, die in Frage kämen. Allerdings schränkt Dibbert ein: „Es wird keinen zweiten Bleichwall geben. Und es muss ja nicht unbedingt das Stadtgebiet sein, auch in den Ortsteilen könnten dafür Flächen in Frage kommen.“ Für die Zeit nach der Laga ist aus Dibberts Sicht noch alles offen: „Es geht bei der Laga-Planung auch um die Frage, ob die Ausstellungsflächen später teilweise zurückgebaut werden.“

Karten fürs Spektakel am Sonnabend, 4. März, um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr) zum Preis von 8 Euro können in der Touristinfo am Walter-Schulz-Platz 1 in Wittstock gekauft oder telefonisch bestellt werden, 03394/43 34 42. Restkarten gibt es an der Abendkasse. 15 Ehrenamtliche übernehmen die gastronomische Versorgung.

Von Christamaria Ruch

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