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Berlinchen: An diesem Abend war alles möglich

Mächtig für Stimmung gesorgt Berlinchen: An diesem Abend war alles möglich

Das Blackbird Café Orchestra aus Berlin heizte am Samstagabend den Gästen in der Schmökerstuw in Berlinchen ein. Die 15-köpfige Gruppe aus Berlin tritt nicht nur in ständig wechselnder Besetzung auf, sondern lädt auch die Gäste ein, sich musikalisch mit einzubringen.

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Das Blackbird Café Orchestra bei seinem Gastspiel in der Schmökerstuw in Berlinchen.

Quelle: Björn Wagener

Berlinchen. „Es gibt Musik, die begeistert, und es gibt Musik, die ist ein Naturereignis“, ruft Karsten Schober vom Blackbird Café Orchestra am Samstagabend mit kräftiger Stimme in die Runde. In der Schmökerstuw in Berlinchen, in der sonst Bücher aus Zweiter Hand dominieren, herrscht dichtes Gedränge. Die Regale wurden beiseite geschoben. Die Leute sitzen, stehen oder hocken auf dem Boden. Mancher kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Kurz nach 21 Uhr ist es so weit. „Die Stühle, die ihr hereingetragen habt, könnt ihr gleich wieder rausbringen“, ruft Schober. Kurz darauf erhebt er seine Stimme zu einem Begrüßungsruf, der fast an Michael Buffer im Boxring erinnert. Dann geht das Sich Einstimmen der rund 15 Musiker im Raum in den ersten Song über. Das Blackbird Café Orchestra aus Berlin spielt eine tanzbare Mischung aus Klezmer, Sinti und Folk-Rock. Die Musiker wehren sich buchstäblich mit allen Instrumenten dagegen, in eine Schublade gesteckt zu werden. Alles ist möglich, Hauptsache, es macht Spaß und bringt Stimmung. Das Blackbird Café Orchestra hebt die klassische Struktur – Band auf der Bühne, Publikum hört zu – auf. Wer dabei ist, ist auch direkt mittendrin, wippt entweder nur ein wenig mit oder tanzt, wo Platz dafür ist.

Gäste konnten musikalisch mit einsteigen

Gleich zu Beginn ermuntert Schober die Gäste, musikalisch mit einzusteigen: „Egal, ob Flöte, Saxofon, Triangel, was auch immer“, wer mitmachen wollte, konnte sich in eine Liste eintragen und kurz darauf mit dem Orchester loslegen. Kopf dieser etwas anderen Band mit ständig wechselnder Besetzung ist Uwe Langer. „Er hat die Kultur des gemeinsamen Musizierens, der Hausmusik, des Sich Treffens und auf der Bühne in Tönen liebend, ineinander zu Klängen zu verschlingen, kultiviert“, schwelgt Schober.

Polka zum Anheizen

Vor dem Auftritt in Berlinchen hatte die Band einen Workshop in Dossow absolviert, um sich musikalisch aufeinander einzustimmen. Als Vorgruppe in der Schmökerstuw heizte die Eisenbahn-Band den Besuchern mit Polka-Rhythmen ein.

Von Björn Wagener

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