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Ostprignitz-Ruppin Berliner Islamist belästigt Brandenburger
Lokales Ostprignitz-Ruppin Berliner Islamist belästigt Brandenburger
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18:12 05.01.2016
Zahlreiche Einwohner des Landkreises haben die ominöse SMS erhalten. Quelle: dpa
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Neuruppin

Ein offenbar psychisch kranker Islamist fordert derzeit reihenweise Brandenburger per SMS dazu auf, zum Islam zu konvertieren. Andernfalls drohe ihnen im Jenseits das „Höllenfeuer“. Vor allem im Landkreis Ostprignitz-Ruppin erhielten in den vergangenen Tagen zahlreiche Einwohner derartige SMS, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. „Wenn du es versäumst zum Islam zu konvertieren, droht dir im Jenseits das Höllenfeuer – nichts und niemand darf neben Allah angebetet werden“, heißt es etwa in einer der Kurznachrichten.

Die Empfänger werden aufgefordert, sich auf einer Internetseite über den Islam zu informieren und der Religion beizutreten. Der Brandenburger Staatsschutz untersucht gerade, ob diese Internetseite strafrechtlich relevant ist. Das Versenden der SMS selbst sei nicht strafbar, hieß es bei der Polizei.

Hinter der Internetseite steht ein polizeibekannter Berliner, der sich selbst als „Missionar“ sieht und bereits mehrfach mit seinen SMS-Wellen Menschen verschreckt hat – auch in Brandenburg. Vor gut einem Jahr bombardierte er systematisch Abgeordnete mit SMS und Mails, darunter auch SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz, die sich selbst nur noch dunkel an die „kruden Nachrichten“ erinnert. Bei der neuen SMS-Welle sei sie nicht behelligt worden, sagte sie. Das Innenministerium warnte seinerzeit Abgeordnete und Minister vor den „islamistisch-extremistischen Nachrichten mit missionierendem Charakter“.

Das erklärte Ziel des Islamisten: Der Vatikanstaat soll aufgelöst werden und Rom in eine „islamische Theokratie“ umgewandelt werden – „ausschließlich mit friedlichen Mitteln“, wie es heißt.

Von MAZonline

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