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Ostprignitz-Ruppin 1000 Euro für Hinweise auf vermisste Frau
Lokales Ostprignitz-Ruppin 1000 Euro für Hinweise auf vermisste Frau
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11:41 13.03.2017
Von Rita Frodien fehlt seit September jede Spur. Quelle: Privat
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Rheinsberg

Von der 78-jährigen Frau, die vor einem halben Jahr spurlos in Rheinsberg verschwunden ist, fehlt immer noch jede Spur. Die Familie der vermissten Rita Frodien hat inzwischen 1000Euro ausgelobt für Hinweise, die zur Aufklärung beitragen. Die Angehörigen können die Ungewissheit kaum ertragen. Sie fragen sich, wo die zierliche, nur 1,44 Meter große Frau geblieben ist. "Das ist meinem Vater sehr wichtig", sagt Frank Frodien, der seine Eltern im September von Berlin nach Rheinsberg gefahren hatte. Das Ehepaar reiste damals anlässlich des 90. Geburtstages von Karl Frodien, dem Ehemann der Vermissten, in eine Pension nach Rheinsberg. Nach einer gemeinsamen Kutschfahrt am Sonnabend, 7. September, hatte sich Karl Frodien zur Mittagsruhe in die Pension gelegt. Seine Frau, die unter beginnender Demenz leidet, wollte noch mal kurz an die frische Luft. Seither ist Rita Frodien verschwunden.

Die Polizei setzte Hubschrauber, Suchhunde und Taucher ein, um die Vermisste zu finden. Hotelgäste hatten die 78-Jährige am Tag des Verschwindens noch aus der Pension gehen sehen. "Aber wir haben keine weiteren Anhaltspunkte. Auch die Hinweise, dass sie in Berlin gesehen worden sein soll, haben sich nicht verdichtet", sagt die Neuruppiner Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Bisherige Artikel und mehrfach ausgestrahlte Fernsehberichte hätten keine Hinweise gebracht.

Trotzdem wird der Fall nicht ad acta gelegt. Rita Frodien bleibt in der bundesweiten Fahndungsliste, sagt Dörte Röhrs. "Wir wissen, dass es eine furchtbare Situation für die Familie ist", sagt die Polizeisprecherin. Es sei zum Verzweifeln, dass es überhaupt keine Hinweise zum Verbleib der zierlichen Frau gibt. "Mit ihren 1,44 Metern ist sie doch ungewöhnlich klein. Da muss sie doch aufgefallen sein in Rheinsberg", meint Dörte Röhrs. In anderen Vermisstenfällen gebe es häufig neue Ansatzpunkte durch gefundene Mützen, Jacken oder Taschen. "Aber bei Rita Frodien können wir den Weg nicht nachvollziehen." Indizien für eine Straftat sieht die Polizei nicht.

Die Familie hofft, mit dem ausgelobten Betrag von 1000 Euro neue Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen. Die Angehörigen wollen die Suche forcieren. Frank Frodien schließt eine Straftat nicht aus. Ihn wundert es, dass es keinen Zeugen gibt, der seine Mutter seit dem 7. September gesehen hat. Rita Frodien hat eine unauffällige Brille getragen und kinnlanges, weißes Haar. Am Tag ihres Verschwindens war sie mit einer kurzärmligen roten Bluse bekleidet.

Von Katharina Kastner

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