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Berlitter auch ohne Preis zufrieden

Teilnahme am Dorfwettbewerb Berlitter auch ohne Preis zufrieden

Chancen als Sieger nach Hause zurückzukehren, rechnete sich Berlitts Ortsvorsteher Harald Backhaus nicht aus, als er zur Auszeichnungsveranstaltung des Landes-Dorfwettbewerbs fuhr. Auch wenn das Siegertreppchen verpasst wurde, so habe sich die Teilnahme aber doch gelohnt.

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Harald Backhaus findet sein Dorf auch ohne Preis sehr schön.

Quelle: André Reichel

Berlitt. Der idyllisch in sanfte Hügel eingebettete, am Rande der Königsfließniederung gelegene Ort Berlitt nahm am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. 20  Dörfer, die sich im Vorjahr auf Kreisebene durchsetzten, kamen nun in die engere Auswahl, als schönstes Dorf Brandenburgs gekürt zu werden.

Echte Chancen als Sieger nach Hause zurückzukehren, rechnete sich Berlitts Ortsvorsteher Harald Backhaus nicht aus, als er am Freitag zur Auszeichnungsveranstaltung nach Pretschen, dem vormaligen Gewinner aus dem Landkreis Dahme-Spree fuhr. Ihn begleitete seine Frau Ilka als Vertreterin des Berlitter Bürgervereins, Joachim und Elfriede Hähnel als Vertreter der Volkssolidarität im Ort und der stellvertretende Kyritzer Bürgermeister, Michael Köhn. In Pretschen erwartete die Teilnehmer interessante Rede- und Kulturbeiträge, bis schließlich mit dem Dorf Sauen (Landkreis Oder-Spree) der diesjährige Landessieger gekürt wurde.

Auch wenn nicht jeder gewinnen kann, Harald Backhaus empfiehlt jedem Ortsbeirat, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen: „Man betrachtet sein Dorf dann mit ganz anderen Augen als sonst und beginnt alle Aspekte zu reflektieren.“ Das tat auch Backhaus, als er sein Dorf vor einem Jahr für den Wettbewerb anmeldete. Gefragt waren als Messlatte die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aktivitäten sowie die Lage des Dorfes in der Landschaft, die Grünflächen im Ort, die dorfbildprägende Architektur und letztlich gab es noch eine Gesamtbewertung.

Auf Kreisebene hatte es Berlitt als einziger Kandidat nicht wirklich schwer, weiterzukommen. Dabei hatte Harald Backhaus von Beginn an den Eindruck, dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin fehlte es an Interesse, dass seine Dörfer am Wettbewerb teilnehmen und sie darin zu bestärken und zu unterstützen. „Es wirkte auf mich, als wenn die Sache dem Landkreis in keiner Weise wichtig war“, sagte der engagierte Ortsvorsteher.

Unterstützung fand Backhaus im Dorf von einer eigens für den Wettbewerb gebildeten Arbeitsgruppe, bestehend aus der freiwilligen Feuerwehr, dem Ortsbeirat, der Kirchengemeinde, Volkssolidarität, dem Naturschutzbund und der Kyritzer Land-Wählergemeinschaft. Wenn es Berlitt letztendlich nicht aufs Siegertreppchen schaffte, an Erfahrung sei man im Dorf reicher geworden und Backhaus schließt nicht aus, das Berlitt 2017 noch einmal teilnimmt.

Von André Reichel

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